Oribatella superbula (Berlese, 1904) [194k,l]

Syn., Tax.: Oribates superbulus Berlese, 1904. Oribatella s.: Bernini 1975b (B).

- O. meridionalis Berlese, 1908. Sellnick 1928; Willmann 1931 (B). -? O. willmanni Subias & Gil-Martin, 1995.

- Die von Willmann (1931) abgebildete O. meridionalis ist tatsächlich 2-krallig und stimmt mit Berninis Beschreibung (1975b) überein; der Translamellarhöcker ist nur schwach entwickelt (ein Präparat mit zwei Tieren aus Italien in der Willmann-Sammlung wurde überprüft, das auch Grundlage der Abbildung von Willmann ist). Bernini zitiert auch einen Fund der 2-kralligen " meridionalis " aus Südfrankreich von Lions (1972). Deshalb ist hinreichend geklärt, daß O. meridionalis durch Willmann irrtümlich zu den 3-kralligen Arten gestellt wurde. Subias & Gil-Martin (1995) benennen eine 3-krallige O. willmanni aus Spanien neu, die ansonsten Merkmale von superbula aufweist. Ihre Annahme, es sei " O. meridionalis " sensu Willmann, ist allerdings unrichtig. Es besteht aber durchaus die Möglichkeit einer Variabilität der Krallenzahl zwischen 2 und 3; dann wäre O. willmanni ebenfalls synonym.

Ökologie: In Moospolstern.

Verbreitung: Paläarktis .