Globozetes longipilus Sellnick, 1928 [213a-c]

Diagnose: RO am Rand mit seitlichen Zähnen, vorn mit senkrechtem Mittelkiel, deshalb von oben dreispitzig wirkend; Lam schmal blattförmig, ohne Csp, Sbl oder Trl; Tut mäßig breit mit Spitze; ro und la mäßig lang (bis etwa 120 µm), in sehr auffallend lang (µm 200 µm); ss kurz gestielt, Kopf dick-oval; Ptm unbeweglich, rund; 10 (?) ng als Borstenpunkte; A.p. oder Sacculi nicht erkennbar; Sub normal ("ceratozetoid"); mit Wangenzahn; alle Epimeren-Borsten fein; Dis mit spitzem Cus; 6 g (3 am Vorderrand); 1 ag, 2 an, 3 ad; B 3-krallig, Krallen sind lang gestielt, Seitenkrallen dünn, Innenkralle an B TV fast gerade. Körper sehr breit und hoch gewölbt, fast kugelig, hellbraun; Körperlänge 485-560 µm.

Syn., Tax.: Sellnick 1928, 1960; Willmann 1931 (B); Balogh 1943 (B);

nach Balogh & Balogh 1992 zur Familie Ceratozetidae gerechnet; systematische Position unklar, Juvenile sind nicht beschrieben.

Ökologie: In Wäldern und Erlenbrüchen .

Verbreitung: Europa, eher östlich verbreitet (in Deutschland bisher im Harz).