Stenus simius nov.sp. (Abb. 82, 99, 107, 156, 339, 343, 360)

Typus material: Holotypus () und 1, 1 - Paratypus: EKUADOR: Napo Prov., 25 km W Tena, Tena-Talag Grande Road, 2000 feet, litter near stream, 23.V.1993, L. Herman #2739 . Paratypen: 1: Tena-Baeza Road, km 24,7 N Cotundo, 3600-4000 feet, seepage, near stream, 24.V.1982, H. Frania ; 1: ibidem km 24 N Cotundo, rotting leaves, canopy of fallen tree, 30.IV.1988, idem ; 2: 33 km N Tena, 8-29 km E on Loreto Road, 3600-4400 feet, 2.XI.1988, foliage, L. Herman ; 1: 69 km NE Baeza, 15 km SW Reventador, 4600 feet, litter, 28.-30.X.1988, idem ; 3, 1: Pastaza Prov., 20 km NW Puyo, 4100 feet, litter near stream, 5.XI.1988, idem ; 1: Sucumbios Prov., San Rafael, 1300m, 0 o 06’S, 77 o 35’W, zwischen Steinen und Blättern am Fluss, 1.V.2004, L. Koerner. HT und 1 PT im KSEM, PTT auch iim AMNH, in der CNC und in cP .

Beschreibung wie bei S. ojedai nov.sp., die Elytrenmakel aber etwas kleiner (Abb. 156), Abdomen mässig grob, meist dicht punktiert.

Länge: 3,7-4,3mm (Vorderkörperlänge: 2,1-2,2mm).

PM des HT: HW: 41; DE: 21,5; PW: 28; PL: 31; EW: 39; EL: 36; SL: 29.

Männchen Etwa wie bei S. ojedai, das Metasternum aber überwiegend sehr grob und sehr dicht punktiert, nur in der hinteren Mitte auf schmaler Fläche und vorn sehr fein und sehr dicht punktiert und wollig beborstet (Abb. 107). Sternite 3-5 einfach, gröber als bei S. ojedai punktiert (Abb. 99, vgl. Abb. 98), 6. Sternit in der hinteren Mitte ganz leicht abgeflacht und daselbst wenig weitläufiger als an den Seiten punktiert, Hinterrand sehr flach ausgerandet. Aedoeagus (Abb. 339, 360), im Umriss dem des S. vespuccii nov.sp. am ähnlichsten, im Innern proximal mit 24+ stark sklerotisierten, unregelmässig geformten Zähnen; Parameren kürzer als der Medianlobus, im Spitzendrittel mit etwa 19 Borsten.

Weibchen: 8. Sternit (Abb 343), zur Hinterrandmitte stumpfwinklig vorgezogen. Valvifer apikal gesägt. Cucumis deutlich entwickelt.

Differenzial diagnose:Von S. ojedai nov.sp. unterscheidet sich diese neue Art durch breiteren Kopf, etwas weniger grobe, äusserst dichte Punktierung der Seitenteile der Stirn, auffälligere Eindrücke des Pronotums, weniger dichte, auch in der Aussenhälfte nicht zusammenfliessende Elytrenpunktierung (Abb. 82, vgl. Abb. 81), etwas weiter zu den Seiten hin gelagerte Makel und gröbere Ventralpunktierung des Abdomens. Von S. vespuccii nov.sp. trennt man sie ebenfalls durch durch ihre Elytrenskulptur und breiteren Kopf sowie durch gröbere Punktierung des Abdomens, von S. cruentus L. BENICK ebenso wie auch durch die Position der Elytrenmakeln, von allen durch den Umriss der Apikalpartie des Medianlobus.

Etymologie: Ich nenne diese neue Art " simius " (Lat. = Affe), weil sie mehreren genannten Arten sehr ähnlich sieht.