Myrm. clandestina, Förster, A., 1850

Förster, A., 1850, Hymenopterologische Studien. 1. Formicariae., Aachen: Unknown Publisher: 63-64

publication ID

8138

persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/012C71F7-AB04-DEFE-3C77-1F2E3D5DFA5C

treatment provided by

Christiana

scientific name

Myrm. clandestina
status

n. sp.

34. Myrm. clandestina  HNS  n. sp.

Operaria: Ferrugineo-rufa, sparse flavido-pilosula, capite supra parum infuscato, abdominis segmento secundo postice fuscescente; antennis 12-articulatis, scapo ad basin subgeniculatim flexo,fronte subtiliter longitudinaliter, occipite lateribisque fortits et reticulatim rugulosis; thorace undulatim profunde ragoso; metanoto spinis duabus longis, acutis; nodis segmenti primi subrugulosis, posteriori supra medio sublaevi. Lg. 1 2/3 lin.

Diese Art ist etwas kleiner als die ziemlich nah verwandte laevinodis Nyl.  HNS  , unterscheidet sich aber gleich durch die ganz abweichende Sculptur des Kopfes. Die Stirn ist bis zu dem Scheitel hinauf längsrunzlig, aber diese Runzeln sind in der Nähe des Stirnfeldes sehr fein und dicht zusammengedrängt, und dieses Merkmal zeichnet unsere Art von allen nachfolgenden, von Nylander beschriebenen, aus und macht ihre Bestimmung leicht. Die Gegend über und hinter den Fühlergruben, so wie auch hinter den Netzaugen grob netzaderig, und die Maschen dieses Netzes grob lederartig-runzlig, ebenfalls ein Merkmal, welches den nachfolgenden Arten nicht in diesem Grade zukommt Die Mandibeln längsrunzlig, nach der Spitze hin grob gezähnt. Der Clypeus mit feinen Längsrunzeln durchzogen, die aber immer noch viel gröber erscheinen, als die unmittelbar über dem Stirnfeld liegenden Stirnrunzeln. Das Stirnfeld klein, glatt, hell glänzend, nach unten scharf, nach oben und an den Seiten nicht scharf abgegrenzt, denn die feinen Stirnrunzeln ziehen sich fast unmerklich in das Stirnfeld hinein und verwischen dadurch die scharfe Gränze. Von der Spitze des Stirnfeldes zieht sich eine feine, glatte Stirnrinne ein wenig aufwärts und endigt in einem kleinen Grübchen. Die Stirnlappen haben einen schwach aufgebogenen Rand. Die Fühler 12-gliedrig, der Schaft an der Basis fast knieförmig gebogen; das 2-6te Glied der Geissei stark verkürzt, so dafs die einzelnen Glieder fast breiter als lang erscheinen. Der Mittelleib von oben gesehen sehr grob und verworren runzlig, auch der Basaltheil des Metanotums ist nicht ganz deutlich längsrunzlig, der abschüssige Theil ganz glatt Die Dornen mäfsig lang; scharf zugespitzt Die Beine ganz von derselben Färbung wie der Mittelleib. Die Knoten des lsten Segments fein runzlig, der hintere in der Mitte oben fast ganz glatt, (bisweilen auch der vordere) aber in den Seiten schwach und etwas undeutlich gefurcht; der vordere nicht besonders verlängert, mit einem stumpfen Zähnchen auf der Unterseite. Das 2te Segment von der Mitte gegen den Hinterrand hin braun, der Hinterrand selbst und die folgenden Segmente heller gefärbt.

Herr Mink entdeckte diese Art bei Crefeld und schickte mir 3 Arbeiter derselben zur Ansicht zu.