Cremastogaster buchneri subsp. foreli, Forel (Atopogyne)

Mayr, G., 1895, Afrikanische Formiciden., Annalen des Naturhistorischen Museums in Wien 10, pp. 124-154: 138-139

publication ID

4387

persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/028DB2E8-7E81-C4A6-9851-051F76C078DA

treatment provided by

Christiana

scientific name

Cremastogaster buchneri subsp. foreli
status

nov. subspec.

Subspec. Foreli  HNS  , nov. subspec.

Arbeiter. Die Koerperlaenge wie bei der Stammform. Rothbraun, Abdomen dunkelbraun. Die Mandibeln seichter laengsgerunzelt als bei der Stammform. Der Kopf weniger dicht und weniger scharf-, theilweise auch mehr runzelig-laengsgestreift, die Mitte der Oberseite des Kopfes mehr oder weniger noch seichter gerunzelt gestreift und daher auch mehr oder weniger glaenzend, der hinterste Theil des Kopfes fein quergestreift, selten divergirend laengsgestreift, die Kopfseiten hinter den Augen besonders beim groesseren Arbeiter glaenzend und seicht quergestreift, theilweise glatt. Die zerstreute Punktirung tritt viel auffallender hervor wegen der seichteren Streifung. Der Fuehlerschaft glatt, nur mit zerstreuten Punkten. Der seidenschimmernde Thorax oben aeusserst fein und dicht laengsgestreift, so dass diese Streifung nur mit staerkerer Vergroesserung sichtbar wird, waehrend bei der Stammform das Pronotum viel groeber, und zwar quergestreift ist, auch das Metanotum ist viel groeber gestreift als bei der neuen Subspecies. Die Sculptur des Petiolus und des Abdomen wie bei der Stammform. Der Clypeus ist vorne nicht oder wenig eingedrueckt, bei der Stammform hingegen ist er hinter dem Vorderrande in der Mitte concav eingedrueckt (Forel gibt an, dass der Vorderrand in der Mitte und beiderseits breit und stark ausgerandet sei, doch finde ich bei dem typischen Stuecke den Vorderrand in der Mitte nur sehr seicht ausgerandet). Die dreieckige, nach vorne schief abfallende Pronotumscheibe ist nicht wie bei der Stammform schwach gewoelbt, sondern von einer Seite zur anderen flach. Der Mittelkiel des Mesonotum ist gewoehnlich nur vorne stark ausgepraegt, weiter hinten schwach oder fehlend; die Pro-Mesonotalnaht beiderseits vom Mittelkiele staerker eingedrueckt als bei dem typischen Stuecke von Buchneri. Wenn man das ganze Stueck an der Oberseite des Thorax, welches zwischen Pronotum und Metanotum liegt, Mesonotum nennt, so ist dieses beim grossen Arbeiter wenig hinter der Mitte von einer sehr deutlichen Querfurche durchzogen (daher das vordere Stueck das eigentliche Mesonotum, das hintere das Postscutellum ist). ') Die Metanotumdornen ein Drittel, selten einhalb so lang als der Zwischenraum zwischen den Dornen. Das erste Stielchenglied ist beim grossen Arbeiter kreisrund oder sehr kurz eirund, beim kleinen Arbeiter eifoermig. Die Behaarung wie bei der Stammform.

Von der Sclavenkueste (Coll. Mayr).