Stenodyneriellus maculatus, Gusenleitner, 2013

Gusenleitner, J., 2013, Bemerkenswerte Faltenwespen-Funde aus der orientalischen Region Teil 7 (Hymenoptera: Vespidae, Eumeninae, Polistinae), Linzer biologische Beiträge 45 (1), pp. 121-132 : 123-124

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.5340963

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/03B58784-FFCD-FF87-28E5-2819CF58FC99

treatment provided by

Marcus

scientific name

Stenodyneriellus maculatus
status

sp. nov.

Stenodyneriellus maculatus nov.sp. ♀, 3

H o l o t y p u s: Thailand, S: Ko Lanta S., Krabi, 20.- 26.2.2009, ♀ leg. S. Risch, coll. OLM. P a r a t y p e n: Daten wie Holotypus, 2♀♀, 2033, leg. Risch, coll. S. Risch, OLM et m.

Die hier beschriebene Art ( Abb. 5 View Abb ) ist sehr ähnlich Stenodyneriellus wickwari (MEADE WALDO 1911) , doch unterscheidet sie sich sofort durch das Fehlen der roten Grundfarbe auf dem 1. Tergit und auf den Beinen. Charakteristisch ist auch die Konkavität des Propodeums, welche spiegelglatt ist. Bei der Vergleichsart ist sie punktiert. Dagegen sind bei S. maculatus die Tergite 2 bis 5 deutlicher punktiert.

♀: bei schwarzer Grundfarbe sind weiss gefärbt: Teile der Mandibeln, eine Querbinde an der Basis des Clypeus und zwei Flecken über dem Ausschnitt, Binden an den Innenrändern der Augen, welche die Augenausrandungen vollständig ausfüllen, eine Längsbinde auf der Stirn von der Höhe der Augen bis zur vorderen Ocelle, Flecken seitlich der Ocellen neben den Augen, die Schläfen fast vollständig, eine seitlich breiter werdende Querbinde, welche aber nicht die Schultern erreicht und auf die Vorderwand des Pronotums übergreift, zwei kurze Längsstreifen auf dem Mesonotum, die oberen Abschnitte der Mesopleuren und Flecken auf den unteren Abschnitten der Mesopleuren, die Tegulae mit durchscheinendem Mittelfleck und schmalen Rändern, die Parategulae, eine Querbinde auf dem Schildchen, das Hinterschildchen fast vollständig, grosse Seitenflecken auf dem Propodeum, schmale Querflecken an der Basis und eine Endbinde, welche in der Mitte schmal und tief ausgeschnitten ist, auf dem 1. Tergit, eine ähnlich gestaltete Binde auch auf dem 2. Tergit, schmale Endbinden auf den Tergiten 3 bis5, eine breite Endbinde, welche seitlich mit grossen Flecken an der Basis verbunden ist auf dem 2. Sternit, Seitenflecken auf den Sterniten 3 und 4. Die Unterseiten der Fühlergeissel sind schwach rötlich aufgehellt. Die Flügel sind klar durchscheinend, aber die distalen Hälften der Radialzellen sind verdunkelt. Die Verdunkelung greift auch auf Teile der letzten beiden Cubitalzellen über.

Der Clypeus ( Abb. 6 View Abb ) ist etwas breiter als lang (3,2: 3,0), sein Ausschnitt ist gerade abgeschnitten und schmäler als der Abstand der Fühlergruben (2,0: 3,0). Der Clypeus ist matt und undeutlich punktiert (bei der Vergleichsart ist der Clypeus grob und tief punktiert). Die Stirn, der Scheitel und die Schläfen sind grob, tief und dicht punktiert. Punktzwischenräume sind nur auf den Schläfen und dem Scheitel zu erkennen. Auf dem letztgenannten Abschnitt sind die Zwischenräume punktuliert. Das Pronotum, das Mesonotum und das Schildchen sind sehr grob und tief punktiert. Die schmalen Punktzwischenräume sind punktuliert. Auf den Mesopleuren ist die Punktierung an den oberen Abschnitten fast kraterartig, an den unteren Abschnitten etwas feiner, aber flacher. Von oben gesehen treten die Schultern eckig hervor und zwischen den Schultern bildet eine schmale Kante den Übergang zur Vorderwand. Das Hinterschildchen ist sehr dicht punktiert, es sind keine Punktzwischenräume vorhanden. Das Propodeum ist auf den Horizontalflächen grob, wabenartig skulpturiert, besitzt aber an der Basis beiderseits punktlose, matte Flächen. Die Konkavität ist spiegelglatt. Die Seitenwände des Propodeums sind grob punktiert, zum Teil dazwischen mikroskopisch gestreift. Die Tergite ( Abb. 7 View Abb ) sind matt und deutlich weitläufig punktiert. Die Enden der Tergite haben sehr schmale, gläsern durchscheinende Lamellen. Das 2. Sternit glänzt stärker und ist deutlich punktiert. Die restlichen Sternite sind wie die entsprechenden Tergite matt mit schwacher Punktierung.

Die Behaarung auf dem Clypeus, der Stirn und auf dem Scheitel ist borstenartig von einer Länge, welche etwa dem Durchmesser einer Ocelle entspricht. Der Thorax ist dichter und wesentlich kürzer als die Stirn behaart. Beim Propodeum aber ist eine wesentlich längere Behaarung vorhanden. Das Abdomen besitzt kurze, dunkle, schräg abstehende Haare.

Länge: 9mm.

3: Das Männchen ist fast gleich wie das Weibchen gefärbt, nur auf dem Clypeus ( Abb. 8 View Abb ) kann die helle Färbung ausgedehnter sein und das 6. Tergit ist ähnlich dem 5. Tergit gefärbt. Auch in der Struktur entspricht das Männchen dem Weibchen. Das letzte Fühlerglied ist schmal, konisch und spitz und erreicht zurückgeschlagen die Basis des 12. Fühlergliedes.

Länge: 9 mm.

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