Megalopinus varifrons, Puthz, 2012

Puthz, V., 2012, Über die neuweltlichen Megalopinus-Arten (Coleoptera, Staphylinidae) (24. Beitrag zur Kenntnis der Megalopsidiinen), Linzer biologische Beiträge 44 (1), pp. 613-834 : 699-700

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.5328273

DOI

https://doi.org/10.5281/zenodo.5390357

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/03D887EF-3C1D-B718-FF4C-FA0F74BCF9D9

treatment provided by

Carolina

scientific name

Megalopinus varifrons
status

sp. nov.

Megalopinus varifrons View in CoL nov.sp. ( Abb. 57 View Abb , 103 View Abb , 250, 251)

Typus material: Holotypus () und 4, 5 - Paratypen: Brasilien: Rio de Janeiro: D. F. Corcovado , X, XI. 1958, IX. 1961, M. Alvarenga & F. Seabra . Paratypen: 2: ibidem, XII. 1967; 1: ibidem, X. 1968; alle M. Alvarenga ; 2: ibidem, IX-X. 1969, M. Alvarenga & F. Seabra. HT und PTT im INPA, PTT auch im AMNH und in cP .

Beschreibung Schwarz, Elytren je mit einer grossen, ziemlich deutlich abgesetzten, schräg-birnförmigen Makel in der hinteren Aussenhälfte ( Abb. 103 View Abb ). Glänzend (teilweise matt skulptiert, vgl. Abb. 57 View Abb ). Elytren nur mit wenigen Punkten. Fühler und Beine rötlichgelb bis bräunlichgelb.

Länge: 3,8-4,8mm (Vorderkörperlänge: 2,4-2,7mm).

PM des HT: HW:54; DE: 32; PW: 42, 5; PL: 40; EW: 61; EL: 50; SL: 40.

Männchen: Stirn mit auffälligen Merkmalen ( Abb. 57 View Abb ): halb matt, halb glänzend mit Punktgruben, in der hinteren Mitte mit scharf erhobenem Kiel, davor – zwischen matten und glänzenden Partien – breit und tief, etwa halbkreisförmig eingedrückt, median mit breiter glatter Beule; der glänzende vordere Stirnteil trägt, unterschiedlich verteilt, eine Anzahl ± grober Punkte, der matte hintere Stirnteil ist äusserst rau gekörnt, besitzt eine feine Tuff-ähnliche Skulptur, die gegen den hinteren Mittelkiel flacher wird. An den Fühlern ist das 11. Glied etwa mehr als doppelt so lang wie das 10. Glied und auch etwas breiter. Das Pronotum zeigt in seiner vorderen Mitte eine umfangreiche matte Partie, deren Skulptur prinzipiell derjenigen der matten Stirnteile entspricht, die aber etwas feiner ist und in der sich, versteckt, wenige borstentragende Punkte befinden; die vorderste Querfurche des Pronotums trägt meist eine grosse Punktgrube, die zweite Querfurche 2-3 Punktgruben, die dritte Querfurche kann glatt sein oder 1-3 Punkte besitzen, die hintere Furche zeigt 3-4 Punktgruben. Vordersternite einfach. 8. Sternit am Hinterrand abgerundet, in der Mitte kaum erkennbar vorgezogen. Aedoeagus ( Abb. 250 View Abb ), einer der distalen Haken mit einem Feld kleinerer Zähnchen ( Abb. 251 View Abb ).

Weibchen: Vorderkörper ohne matt skulptierte Partien, Stirn hinten jederseits schräg eingedrückt, an der quer erhobenen Basis jederseits mit mehreren dicht stehenden, schräg nach innen gerichteten Punkten, die Mitte daselbst leicht kielförmig erhöht (dies ist unterschiedlich deutlich und nur bei Stücken zu sehen, deren Kopf leicht ventrad gebogen, also aus dem Thorax ausgezogen ist; bei völlig horizontaler Kopflage nicht zu erkennen!). Die Fühlerkeule ist wenig schlanker und kürzer als beim Männchen. Das Pronotum trägt in seinen vier Querfurchen unterschiedlich viele, aber zahlreiche Punkte, die vorderste Querreihe ist median wenig deutlich unterbrochen, die beiden mittleren Querreihen sind breit unterbrochen, wenn auch manchmal in der glatten Pronotummitte wenige zusätzliche Punkte vorhanden sind; in der Nähe des Vorderrandes zeigen die meisten Stücke eine feine Zusatzpunktierung.

Elytren in beiden Geschlechtern gleich, die Anzahl der Punkte aber variabel: z. B. 1, 1/3(1)2; 2, 2/2, 2; 1, 3/-, 3). 10. Tergit wenig fein und mässig dicht auf fein punktuliertem Grund punktiert.

Variabilität: Die matte Skulptur des Pronotums reicht bei einigen Männchen mit einer sehr schmalen Zunge bis zum Hinterrand des Pronotums, bei anderen ist sie schon deutlich vorher abgekürzt. Die Elytrenmakel, im Umriss immer ähnlich wie in Abb. 103 View Abb , kann in ihrer Grösse variieren.

Differenzial diagnose Zur Unterscheidung von den anderen Arten der Mischgruppe 3 vgl. Tabelle.

Etymologie: Weil die Stirn bei Männchen und Weibchen unterschiedlich geformt und skulptiert ist, nenne ich diese Art "varifrons" (Lat. = mit verschieden gestalteter Stirn).

INPA

Brazil, Amazonas, Manaus, Instituto Nacional de Pesquisas da Amazoonia, Colecao Sistematica da Entomologia

AMNH

USA, New York, New York, American Museum of Natural History

INPA

Instituto Nacional de Pesquisas da Amazonia

AMNH

American Museum of Natural History

Kingdom

Animalia

Phylum

Arthropoda

Class

Insecta

Order

Coleoptera

Family

Staphylinidae

Genus

Megalopinus

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