Dactylorhiza Nevski

Elias Landolt, 2001, Orchidaceae, Flora des Sihltals von der Stadt Zürich bis zum Höhronen, Basel: Fachstelle Naturschutz Kanton Zürich, pp. 232-258: 254

publication ID

http://doi.org/ 10.5281/zenodo.248047

persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/03E787D7-FFFB-2238-999A-FF15FAC4FACC

treatment provided by

Plazi

scientific name

Dactylorhiza Nevski
status

 

Dactylorhiza Nevski 

Fingerwurz, Orchis

(unter Mitarbeit von Walter Schmid-Fisler, Uster)

1. Die meisten der nicht tragblattähnlichen Blätter im untersten Drittel am breitesten, mit kapuzenförmiger Spitze, meist nicht gefleckt D. incarnata  aggr.

2. Blüten rot

3. Blütenstand 4-15 cm lang; die oberen Blätter überragen beim Aufblühen den Blütenstand kaum; Blüten fleischfarben bis violet D. incarnata 

3*. Blütenstand 3-4 cm lang; die oberen Blätter überragen beim Aufblühen den Blütenstand; Blüten purpurrot D. pulchella 

2*. Blüten gelblich D. ochroleuca 

1*. Die meisten der nicht tragblattähnlichen Blätter in der Mitte oder oberhalb der Mitte am breitesten, mit flacher Spitze, oft gefleckt D. maculata  aggr.

4. Stengel 6-10blättrig; Blüten lila oder rosa

5. Unterstes Blatt schmal lanzettlich; Mittellappen der Lippe gross, meist bedeutend länger als die fast rhombischen Seitenlappen D. fuchsii 

5*. Unterstes Blatt zungen- bis löffelförmig; Mittellappen der Lippe klein, oft kürzer als die rundlichen Seitenlappen D. maculata 

4*. Stengel 3-6blättrig; Blüten leuchtend rot

6. Stengel deutlich hohl, unter dem Blütenstand dicker als 3.5 mm; 15-30 dunkelrote Blüten pro Stengel D. majalis 

6*. Stengel nicht oder nur wenig hohl, unter dem Blütenstand weniger als 3.5 mm dick; 5-15 Blüten pro Stengel

7. Stengeldurchmesser unter dem Blütenstand 1.5-2 mm; Stengel nicht hohl; Tragblätter die dunkelroten Blüten nicht überragend D. traunsteineri 

7*. Stengeldurchmesser unter dem Blütenstand 2-3 mm; Stengel oft etwas hohl; die untersten Tragblätter die mittelroten Blüten gelegentlich etwas überragend D. lapponica 

Bemerkungen. Zwischen D. incarnata  , D. fuchsii  , D. fistulosa  , D. lapponica  und D. traunsteineri  sind Bastarde und auch Zwischenformen häufig, und oft lassen sich einzelne Individuen nicht eindeutig einer Sippe zuordnen.

Mit Traunsteinera globosa  sind Bastarde möglich, aber sehr selten und im Gebiet nicht vorhanden.