Coelichneumon madritinus (B ERTHOUMIEU, 1894)

Riedel, M., 2012, Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae), Linzer biologische Beiträge 44 (2), pp. 1477-1611 : 1536-1537

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.8393599

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/03FB87D1-102B-FF89-43D9-0DB5876D82B1

treatment provided by

Carolina

scientific name

Coelichneumon madritinus
status

 

28. Coelichneumon madritinus View in CoL ( BERTHOUMIEU 1894 in 1894-1897) (( Ichneumon )

Lectotypus yp (festgelegt durch DILLERR & H ORSTMANN 1997): "... Madrid " " Ich. madritinus n.sp. " "[rot] Lectotypus Ichneumon madritinus B ERTH. HORSTM. det." (MAD), comb.nov. durch B ERTHOUMIEU 1904, locus typicus Madrid / Spanien, von mir untersucht

T a x o n o m i s c h e B e m e r k u n g: Der Status dieses Taxons ist bei dem wenigen bisher untersuchten Material unklar. Möglicherweise handelt es sich um ein Synonym von Coelichneumon biguttorius var. concolor .

: Körperlänge 12-16 mm. Fühlergeissel mit 49 Gliedern, erstes Geisselglied 1,7-1,8x, das zweite 1,3-1,7x so lang wie breit, etwa das 7. bis 8. quadratisch, breiteste etwa 2,0- 2,2x so breit wie lang, Geissel-Augen-Index 0,40-0,42. Stirn fein punktiert, kaum granuliert, überwiegend glatt, Schläfen hinter den Augen fast parallel, apikal wenig verengt. Gesicht breit, dicht punktiert, Epistoma auch granuliert, Clypeus basal grob, apikal zerstreut punktiert, glatt. Ocellar-Index 0,9, Wangen unten sehr zerstreut punktiert, Wangen-Augen-Index 1,0-1, 1, Malar-Index 0,2-0,4.

Mesosoma zerstreut hell behaart. Seitenfelder des Mesoscutums dicht bis zerstreut punktiert, dazwischen glatt. Mesopleuren oben und hinten dicht und feiner, unten grob und zerstreut punktiert, Metapleuren dicht punktiert, glatt, Coxalleiste deutlich. Scutellum so lang wie breit, zerstreut punktiert, seitlich ohne Leisten. Area superomedia etwas länger als breit, hufeisenförmig, Leisten schwach, fein gerunzelt, Costulae manchmal undeutlich, Areae superoexternae fein querrissig. Area petiolaris mit Seitemleisten, fein quer gerunzelt. Coxen II überwiegend und Coxen III in der apikalen Hälfte sehr zerstreut punktiert, Coxen III mit kleiner heller Scopa, diese etwa 0,2x so lang wie die Coxen, Femora III 3,6-3,8x so lang wie hoch, untere Hälfte sehr zerstreut punktiert. Drittes Segment der Tarsen II 1,4x so lang wie breit.

Seitenfelder des Postpetiolus etwa 0,8x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit etwa 10 etwas unregelmässigen Längsstreifen. Thyridien wenig schräg, Thyridien-Index 0,9-1,1, ihr Intervall breiter oder so breit wie das Mittelfeld des Postpetiolus. Zweites Tergit 0,80- 0,85x so lang wie breit, Tergite 2-3 dicht und recht flach punktiert und granuliert, das zweite mitten längs gestreift, das dritte Tergit nur basal. Tergite 4-5 sehr flach punktiert und fein granuliert, glänzend. Bohrerklappen wenig vorstehend, etwa 0,3-0,6x so lang wie das 7. Tergit.

Färbung: Schwarz, weisslich sind Streif der Geisselglieder 9-15/16, kleine Flecke der Frontalorbiten und äusseren Orbiten, kleine Flecke des Vertex und Präscutellarleisten.

1537

Metasoma schwarz. Beine schwarz, nur Femora I apikal und Tibien I vorn bräunlichgelb, manchmal Tibien III subbasal etwas aufgehellt. Pterostigma schwärzlich.

unbekannt.

U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 2

V e r b r e i t u n g: Spanien (MAD, ZSM).

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