Formica flava,

Förster, A., 1850, Hymenopterologische Studien. 1. Formicariae., Aachen: Unknown Publisher: 38-39

publication ID

8138

persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/0AF1D48A-A2D5-C5EF-E335-10363388B679

treatment provided by

Christiana

scientific name

Formica flava
status

 

II. Form. flava  HNS  .

Fabr. Ent. Syst. 2, 357, 34. Latr. Fourm. 166. pl. VI., flg. 36. [[ worker ]] [[queen]] [[male]]. Lep. de St. Farg. Hym. 408, 9. Los. Form. Piem. 17. F. rubra Zett.  HNS  Ins. Lapp. 450, 8. Nyl. Adn. p. 922. 17. et pag. 1048, 17.

Operaria: Flavo-testacea, nitida, sericeo-micans sparseque flavido-pilosula; mandibulis confertim subtilissime rugosis, conspicue punetatis; elypeo cum area frontali oisoletissime limitata, Iaevibus, nitidis; oculis minutis, atris, ocellis obsoletis; squama parva, subovali supra subrotundata vel truncata. Lg. 1 1/2 lin.

Femina: Pallide fusca, dense flavido-sericea, antennis pedibusque pallide testaeeo-cinerascentibus; mandibulis confertim rugosis, punetatis; elypeo medio subhevi et area froBtali subtilissime punctulata subnitidis; oculis pilosulis; alis subhyalinis basin versus parum infuscatis, nervis et stigmate flavido-cinercis, subradio fusco; squama subovali supra late, obtuse angulatim emarginata. Lg. 3 1/2 lin.

Mas: Fuscus, nitidissimus, palpis, antennarum flagellis, pedum articulationibus et tarsis flavidocinerascentibus; area frontali indistinete limitata, fronte media levissime transversim subimpressa; alis subhyalinis, basi fuscescentibus, areola discoidali parva, subquadrata vel nulla; squama subquadrata. Lg. 1 1/2 Un.

Die Körperfarbe des Arbeiters ist ein helles Lehmgelb; der ganze Körper dicht mit anliegenden gelblichen Härchen und mit abstehenden, längeren, zerstreuteren Borstenhaaren bedeckt, letztere fehlen am Fühlerschaft und an den Beinen. Die Mandibeln schwach röthlich, fein längsrunzlig, deutlich punktirt; der Clypeus und das nach oben nicht deutlich abgesetzte Stirnfeld fast glatt, glänzend, die Stirnrinne sehr schwach; die Netzaugen sehr kurz und sparsam behaart, und so flach, dafs sie sich gar nicht über die Oberfläche des Kopfes erheben. Die Nebenaugen äufserst klein. An den Fühlern ist das Stielchen ziemlich lang, nämlich so lang wie die 2 folgenden Glieder zusammengenommen. Der Mittelleib ganz wie bei F. fusca  HNS  gebildet, nämlich, der Hinterbrustruecken an dem abschüssigen Theil viel länger als an dem Basaltheil, der erslre auch dreiseitig und in der Mitte glatt Die Schuppe fast eiförmig, oben entweder ganz regelmäfsig zugerundet oder etwas abgestuzt. Der Hinterleib wie in der Diagnose.

Das Weibchen hat eine braune Färbung, die dicht anliegende Pubescenz einen aschgrauen Schimmer, der Hinterrücken ist stark glänzend. Die Taster, Mandibeln, die Wangen, Fühler, Beine und das erste Segment rothgelb. Die Taster viel kürzer als bei dem Weibchen der Form. fusca  HNS  . Die Mandibeln runzlig, deutlich punktirt; der Clypeus ziemlich deutlich, das Stirnfeld aber noch feiner punktirt, beide glänzend; die Stirnrinne bis zu den Nebenaugen hinaufgehend. Die Netzaugen deutlich behaart. Der Kopf und Mittelleib nicht oder nur undeutlich runzlig, aber dicht und deutlich punktirt; auf dem Mittelbrustrucken gegen das Schildchen hin-und auf diesen selbst ist die Punktirung viel zerstreuter, weshalb diese Theile auch. glänzender erscheinen. Die Flügel wasserhell, von der Mitte gegen die Basis hin bräunlich getrübt, mit gelbbräunlichen Adern und gelbem Randmal, die Unterrandader jedoch braun, (alle Längsadern sind an der Basis braun). Die Flügelwurzel und das Schüppchen rothgelb. Die erste Diskoidalzelle trapezoidisch, noch breiter als bei der fusca  HNS  , die Breite oben 2/3 von der Basalbreite betragend; die beiden Cubitalzellen durch eine lange Brücke getrennt, Selten aneinanderstoßend. Die Schuppe fast eiförmig, oben ziemlich stark und stumpfwinklig ausgerandet, stark gewimpert. Der Hinterleib sehr fein runzlig, äußerst dicht und undeutlich punktirt, mit dichter, anliegender Pubescenz und zerstreuten Borstenhaaren; letztre bilden unmittelbar vor dem schmalen, roth durchscheinenden, häutigen Hinterrand der Segmente regelmässige Reihen. Die Bauchseite schimmert hell röthlichgelb durch.

Das Männchen ist viel kleiner als das Weibchen und nur wenig größer als der Arbeiter, braunschwarz, sparsamer behaart, namentlich an dem Mittelleib und sehr glänzend. Die Taster, die Fühlergeißel, die Gelenke an den Beinen und die Tarsen ganz Coder mit Ausnahme der Ferse) gelblich. Der Kopf und Mittelleib spärlich, der Hinterleib etwas reichlicher mit weilsgelblichen Borstenhaaren versehen. Die Mandibeln fein runzlig, matt, einzähnig, der Clypeus stark glänzend; das Stirnfeld nicht abgegrenzt; die Stirnrinne fast ganz erloschen. Oft erscheint die Stirne auf der Mitte von einer etwas eingedrückten Querlinie durchschnitten, die aber eben so oft fehlt und nicht constant zu sein scheint. Der Mittelbrustrücken und das Schildchen schwächer punktirt und behaart, daher glänzender; der Hinterbrustrücken in der Mitte völlig glatt, sehr stark glänzend. Die Flügel wasserhell, nach der Basis hin ein wenig bräunlich getrübt, die Adern und das Randmal schmutzig gelbbräunlich, die Unterrandader braun; die lste Diskoidalzelle fehlt meist, oder sie ist sehr klein, die beiden Cubitalzellen stoßen entweder aneinander oder sind durch eine lange Brücke getrennt. Die Schuppe klein, fast quadratisch, oben etwas abgestutzt. Der Hinlerleib sehr stark glänzend, die anliegende Pubescenz etwas locker, ohne besonderen Schimmer, der Hinterrand der Segmente kaum ein wenig weißlich durchschimmernd. Die Borstenhaare zerstreut, nach der Spitze hin etwas länger und dichter zusammengedrängt.

Diese Art ist hier sehr häufig, sie legt ihr Nest unter Steinen an oder in freien, kleinen Erdhaufen, wie die fusca  HNS  . Bei dieser Art ist der Claviger foveolatus sehr häufig anzutreffen.

Kingdom

Animalia

Phylum

Arthropoda

Class

Insecta

Order

Hymenoptera

Family

Formicidae

Genus

Formica