Atomaria meybohmi, Esser, 2019

Esser, Jens, 2019, Neue Arten der Gattung Atomaria STEPHENS, 1830 aus der Türkei und dem Irak (Coleoptera, Cryptophagidae), Linzer biologische Beiträge 51 (1), pp. 55-62: 56

publication ID

http://doi.org/10.5281/zenodo.3763644

DOI

http://doi.org/10.5281/zenodo.3804038

persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/3B3687E1-FFC0-FFD5-E9D2-86A2FD0294FD

treatment provided by

Valdenar

scientific name

Atomaria meybohmi
status

nov.sp.

Atomaria meybohmi   nov.sp. ( Abb. 1 View Abb , 10 View Abb )

T y p e n m a t e r i a l: Holotypus ♂♂: ̎TR Mersin (42), road Slifke - Gülnar , 1000 m / 36°20'37N, 33°35'17E (42), leg. 6.5.200 4, Brachat & Meybohm ̎ [cES]. GoogleMaps  

E t y m o l o g i e: Zu Ehren von Heinrich Meybohm, der Material aller drei hier beschriebenen Arten, aber auch viele weitere Belege vieler Cryptophagidae-Arten sammelte.

B e s c h r e i b u n g: Männchen, 1,4 mm, einfarbig hell rotbraun, glänzend, Hinterflügel reduziert. Mit kurzer heller Behaarung, die einzelnen Haare erreichen nicht die Basis des folgenden Haares (vorderes Drittel der Flügeldecken). Beine von gewöhnlicher Länge, nicht auffallend kräftig, Vordertarsenglieder 1 bis 3 leicht erweitert (nur beim Männchen). Fühler lang und schlank, alle Glieder der Geissel länger als breit, lediglich Glied 8 ist kugelig. Die Glieder 9 bis 11 (Keule) sind ebenfalls gestreckt, Glied 11 spindelförmig. Punktur von Kopf, Halsschild und Flügeldecken mässig grob und dicht, der Abstand der Punkte im ersten Flügeldeckendrittel entspricht etwa ihrem Durchmesser oder ist geringfügig grösser. Der Kopf ist ohne Auffälligkeiten, die Augen von gewöhnlicher Grösse. Der Halsschild ist 1,35 mal so breit wie lang, seine Seitenränder schmal verflacht und von oben gleichzeitig sichtbar. Die Seiten des Halsschildes sind etwa in der Mitte stark, aber abgerundet gewinkelt und davor und danach fast gerade verengt. Die Halsschildbasis ist auf ganzer Breite verflacht, der Hinterrand ist nach hinten flachbogig vorgezogen. Im Bereich der Verflachung ist die Punktur dichter. Die Behaarung ist auf die Mitte des Halsschildes gerichtet. Die Flügeldecken sind oval und ohne Auffälligkeiten. Aedoeagus s. Abb. 10. View Abb

B e m e r k u n g e n: Fällt unter den einfarbig hellen Arten durch die glänzende, recht kurz behaarte Oberseite, die gewinkelten Halsschildseiten und reduzierten Hinterflügel auf. Der Aedoeagus ist wenig charakteristisch.