Atomaria rudolfina, Esser, 2019

Esser, Jens, 2019, Neue Arten der Gattung Atomaria STEPHENS, 1830 aus der Türkei und dem Irak (Coleoptera, Cryptophagidae), Linzer biologische Beiträge 51 (1), pp. 55-62: 56-57

publication ID

http://doi.org/10.5281/zenodo.3763644

DOI

http://doi.org/10.5281/zenodo.3804040

persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/3B3687E1-FFC0-FFD6-E9D2-81A1FC729422

treatment provided by

Valdenar

scientific name

Atomaria rudolfina
status

nov.sp.

Atomaria rudolfina   nov.sp. (Abb. 2, 11)

T y p e n m a t e r i a l: Holotypus ♂♂: ̎TR Gaziantep (12), N Birecik, 360 m, Ostufer des Euphrat / 37°3'30N, 37°57'43E (12), leg. 24.4.200 4, Brachat & Meybohm ̎ [cES] GoogleMaps   . Paratypen: 2♀♀ ̎ Turkey, Gölhisar , 120 km W Antalya, N36°57'40'', E29°57'53'', 7 km SW Altinyayla, P-trap, Hollow Quercus, 2009-06-28, Nicklas Jansson / Mustafa Avci ̎ [cES, cJA] GoogleMaps   ; 1♀ ̎ Turkey, Gölhisar , 120 km W Antalya, N36°57'40'', E29°57'53'', 7 km SW Altinyayla, P-trap, Hollow Quercus, 2009- 05-22, Nicklas Jansson / Mustafa Avci ̎ [cJA] GoogleMaps   ; 1♀ ̎ Turkey, Mersin, 40 km N Gülnar , N36°30'22.5, E33°07'43.3, Kösecobanli / Tasdüstü, W-trap, Holow Quercus, 2006-06-24, Nicklas Jansson / Mustafa Avci ̎ [cJA] GoogleMaps   ; 1♂ ̎ Turkey, Adiyaman, Komur, N 37°55'900, E38°28'352, 2011- 04-20, Pinaryayla & Karaman mezrasi, 30 km N, Hollow Quercus, trap, T. Kayis / M. Coskun / N. Jansson ̎ [cES]   ; 1♀ ̎N-Iraq, S Rawandoz, Akoian valley , ~ 1400 m, ~ 36°30'N, 44°36'E, 17.- 25.IV.2017, pitfall trap, leg. Reuter ̎ [cRE] GoogleMaps   ; 1♀ ̎TR-Antalya, W Kemer, s Hisar, No. 24, Quercus Carpinus , 36°44'02N, 30°26'23E, 2.IV.2002, V. Assing ̎ [cPÜ] GoogleMaps   .

E t y m o l o g i e: Zum Dank an meinen Vater, Rudolf Esser, der mich stets unterstützte und besonders in meiner Kindheit und Jugend mit mir unzählige Male auf Pirsch ging.

B e s c h r e i b u n g: Männchen, 1,6mm,rotbraun,Flügeldeckenmiteinem gemeinschaftlichen und undeutlich begrenzten dunkelbraunen Fleck, der die Naht, die Basis und das apikale Drittel ausspart, Hinterflügel voll entwickelt. Mit kurzer, aber recht dichter heller Behaarung, die einzelnen Haare erreichen nicht die Basis des folgenden Haares (vorderes Drittel der Flügeldecken). Beine von gewöhnlicher länge, nicht auffallend kräftig. Fühler kräftig, Geisselglieder sehr unterschiedlich in der Länge: Glied 1 kurz und dick, wenig länger als breit, Glied 2 schmaler als das vorhergehende und länger als breit, Glied 3 ebenso, aber noch etwas schmaler, Glied 4 fast kugelig, Glied 5 ähnlich Glied 3, Glied 6 und 7 kugelig, wobei Glied 7 breiter ist, Glied 8 sehr klein und quer. Die Glieder der Keule (9 bis 11) sind schwächer quer (9) bis quer (10), Glied 11 gedrungen spindelförmig und asymmetrisch. Die Punktur des Kopfes ist recht fein und weitläufig (Abstand grösser als der Punktdurchmesser), die des Halsschildes gröber und dichter (Abstand kleiner als der Durchmesser), die der Flügeldecken wieder feiner und weitläufiger (im ersten Flügeldeckendrittel: Abstand grösser als der Durchmesser). Die Flügeldecken sind zwischen der Punktur fein chagriniert. Der Kopf ist ohne Auffälligkeiten, die Augen von gewöhnlicher Grösse. Der Halsschild ist 1,35 mal so breit wie lang, seine Seitenränder schmal, nach hinten breiter werdend verflacht, von oben gleichzeitig sichtbar. Die Seiten des Halsschildes sind etwas vor der Mitte flachbogig gewinkelt, davor fast gerade und deutlich nach vorn verengt, dahinter gerade und fast parallel nach hinten verengt. Vorderwinkel wenig stumpf. Seitenrandkante vorn verdoppelt. Die Halsschildbasis ist auf ganzer Breite verflacht, der Hinterrand ist nach hinten flachbogig vorgezogen. Die Behaarung ist auf die Mitte des Halsschildes gerichtet. Die Flügeldecken sind oval und ohne Auffälligkeiten. Aedoeagus s. Abb. 11.

B e m e r k u n g e n: Die Art ähnelt sehr der folgenden und steht mit ihr sicher in engstem verwandtschaftlichen Verhältnis. Da beide Arten auch nebeneinander vorkommen, bestand längere Zeit Zweifel an der Eigenständigkeit der Taxa. Da aber zumindest der Bau des Halsschildes und der Paramerenplatte konstant unterschiedlich zu sein scheinen, erscheint die Trennung gerechtfertigt. Unterscheidung von anderen, ähnlich gefärbten Arten, insbesondere A. ornata HEER, 1841, siehe Bestimmungsschlüssel.

T

Tavera, Department of Geology and Geophysics

V

Royal British Columbia Museum - Herbarium