Malaconothrus gracilis van der Hammen, 1952

Beck, L. & Woas, S., 1991, Die Oribatiden-Arten (Acari) eines suedwestdeutschen Buchenwaldes I., carolinea 49, pp. 37-82: 44

publication ID

ORI5378

persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/3ED6E17C-533E-43BD-A185-6B15EA793012

treatment provided by

Thomas

scientific name

Malaconothrus gracilis van der Hammen, 1952
status

 

Malaconothrus gracilis van der Hammen, 1952 

Bestimmung nach KNÜLLE (1957:156)

Länge 370-405 µm, Länge:Breite 2,05-2,25 (5 Ex.)

Belegmaterial: Stadtwald Ettlingen, Moderbuchenwald, Bodenstreu, F-Schicht, IV & X/1981, 2 Ex., LNK A 0148GoogleMaps  ; H-Schicht, X/1981, 4 Ex., LNK A 0149GoogleMaps  .

Diskussion

Unsere Tiere stimmen mit der Beschreibung von Knülle (1957) weitgehend überein; Unterschied: Lediglich Tarsen I und II quaderähnlich gestaucht, Tarsen III und IV länger als breit.

Nach Sellnick (1960) lassen sich die Tiere als M. gracilis van der Hammen  oder M. egregius Berlese  bestimmen. Nach Knülle (1957) ist aber der Name M. egregius  als species dubia derzeit nicht verwendbar. Knülle stellt außerdem fest, daß die als M. egregius (Berlese)  bezeichneten Funde von Strenzke identisch sind mit M. gracilis  KNÜLLEscher Definition. Seiner Meinung nach dürften auch die von Willmann und Sellnick als M. egregius  bezeichneten Tiere zu M. gracilis  gehören. Von den bei Sellnick (1960) für Mitteleuropa aufgeführten Arten wird von Knülle (1957) nur M. globiger  Trägardh, 1910, als wiedererkennbare Art eingestuft. M. monodactylus  (Michael, 1888), ist danach ohne eine differentialdiagnostisch verwendbare Wiederbeschreibung nicht erkennbar und von den Arten M. punctatus van der Hammen  , 1952 und M. processus van der Hammen  , 1952 fehlen ausreichende Beschreibungen, so daß Knülle sie als species dubiae einstuft. Generell dürften nach Knülle (1957) die meisten mitteleuropäischen Funde von Arten der Gattung Malaconothrus  der Art gracilis  zuzurechnen sein.