Pantelozetes paolii (Oudemans, 1913)

Beck, L. & Woas, S., 1991, Die Oribatiden-Arten (Acari) eines suedwestdeutschen Buchenwaldes I., carolinea 49, pp. 37-82: 53-55

publication ID

ORI5378

persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/8411BD73-36E0-E0F8-4703-C088B70EEA33

treatment provided by

Thomas

scientific name

Pantelozetes paolii (Oudemans, 1913)
status

 

Pantelozetes paolii (Oudemans, 1913) 

Oribella paolii  , - Willmann (1931), Sellnick (1960), van der HAMMEN (1952), WEIGMANN & KRATZ (1981)

Bestimmung nach Willmann (1931:134), Sellnick (1960: 125), Fujikawa (1978:455)

Länge 380-425 µm, Länge.Breite 1,60-1,95 (10 Ex.). Färbung kräftig braun.

Belegmaterial: Stadtwald Ettlingen, Moderbuchenwald, Bodenstreu, H-Schicht, IV/1978, 4 Ex., LNK A 0345GoogleMaps  ; IX/1981, 7 Ex., LNK A 0347GoogleMaps  .

Diskussion

Die Art ist nach der genannten Literatur nicht eindeutig zu bestimmen. Nach Fujikawa (1978) spricht die Mehrzahl der Merkmale, insbesondere die Form des Rostrum und der Rostralzähne, Form des Sensillus und die Anordnung der Areolen auf dem Prodorsum (Abb. 4b, 5) für P. berlesei Fujikawa  , 1978. Ebenso läßt das Rostrum eine meist deutliche "Nase" erkennen, was für P. paolii  spräche, und schließlich entspricht die Form der Costulae am ehesten derjenigen von P. alpestris  , der allerdings 3krallig ist. Wir halten es für wahrscheinlich, daß zumindest P. berlesei  und P. paolii  die gleiche Art sind, zumal Fujikawa selbst zwei neue Unterarten von P. paolii  aufstellt und damit die beträchtliche Variabilität dieser Art bestätigt. Möglicherweise umfaßt sie sogar noch P. alpestris  ; denn die Anzahl der Rostralzähne kann bei P. paolii  auch gegen 0 gehen und die Costulae zeigen bei unseren Tieren die Tendenz zur Ausbildung einer Translamelle, so daß nur die 3 Krallen als Unterscheidungsmerkmal blieben. Aber ist die Krallenanzahl ein so stabiles Merkmal, daß sie sich nicht bei einer möglicherweise isolierten Population im Gebirge ändern könnte?