Formica exsecta,

Förster, A., 1850, Hymenopterologische Studien. 1. Formicariae., Aachen: Unknown Publisher: 23-24

publication ID

8138

persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/920EE9C9-1710-9E41-4A93-D23F02853535

treatment provided by

Christiana

scientific name

Formica exsecta
status

 

8. Form. exsecta  HNS  .

Nyl. Adn. p. 909, 9.

Operaria: Ferrugineo-rufa, parum nitida, abdomine castaneo atfo; palpis, antennarum flagellis et vertice fuscescentibus; occipite late emarginata; mandibulis gnbtlliter confertim rugulosis; foveolis lateralibus clypei et area frontali subtilissime rugulosis, opacis; oculis parce pilosulis; squama cordata, supra profunde exsecta; pedibus sparse pilosis, - Lg. 2 l/2 lin.

Femina: Testaceo-rufa, flavidopubescens, nitida; palpis, antennis, fronte cum vertice, thorace supra et abdomine castaneo-atris; clypei disco, mesosterno et mesopleuris fuscescentibus; occipite late emarginata; squama cordata, vel supra profunde exsecta; alis hyalinis, obsoletissime fuscedine tiaetis, nervis cinereo-flavidis, stigmate parum fascítori. - Lg. 3 1/4 lin.

Mas: Niger, parum nitidus brevius pubescens  HNS  , geniltalibus et pedibus vel totis vel ad partem testacco-pallescentibus; occipite parum emarginata, squama transversim subrectangulari crassa, sapra late concaviuscula; alis hyalinis, stigmate fusco. - Lg. 3 - 3 1/4 lin.

Der Kopf des Arbeiters ist roth, die Stirn und der sehr breit ausgerandete Scheitel meist braun oder bräunlich, selten fast ganz roth; die Mandibeln dicht längsrunzlig, Zwischen den Runzeln mit gröberen, ziemlich deutlichen Punkten; der Clypeus fein runzlig, auch die - Seiten - gruben, daher matt, kaum mit der Spur eines Mittelkiels; die area frontalis schmal, nach oben sehr stark zugespitzt, ebenfalls sehr fein runzlig, ohne Glanz; die Augen fein haarig, die Nebenaugen sehr klein; die Stirnrinne schwach, bis zum mittleren Nebenauge reichend. Der Mittelleib roth, selten auf dem Vorderbrustrücken mit einem bräunlichen Querschatten. Der Hinterbrustrücken sanft gewölbt, so daß der Basaltheil fast unmerklich in den abschüssigen Theil übergeht. Die Beine roth, die Schenkel- nach der Spitze hin und die Schienen mitunter schwach bräunlich. Kopf und Mittelleib sind äußerst fein runzlig, mit anliegenden, greisen, etwas zerstreuten Härchen bekleidet; Borstenhaare fehlen oder höchstens stehen einige auf dem Scheitel. Der Hinterleib hat dagegen außer der gewöhnlichen anliegenden und noch etwas zerstreuteren Behaarung auch noch gelbliche Borstenhaare, die auf dem Rücken außer der gewoehnlichen Reihe am Hinterrande der Segmente äußerst sparsam erscheinen, an der Spitze des Hinterleibs aber und auf der Bauchseite häufiger und deutlicher hervortreten. Die Sculptur ist fein runzlig; der Glanz schwach, fast matt, nur unter günstig einfallendem Lichte bemerkt man einen weißlichen Seidenschimmer. Die Schuppe ist tief und fast winklig eingeschnitten, ohne Wimperhaare.

Das Weibchen hat lange, gelbliehe Borstenhaare und ist stark glänzend, der Kopf desselben fast wie bei dem Arbeiter. Der Clypeus schwach gewölbt, am Mundrande in der Mitte weit aber schwach abgestutzt, kaum eine Spur von Kiel zeigend. Die Stirnrinne etwas erhaben. Die Augen sparsam behaart, einige von diesen zarten, kurzen Härchen an der Spitze gebogen. Am Thorax ist der ganze Mittelbrustrücken mit dem angrenzenden Theil des Vorderbrustrückens, das Schildchen, die Mittelbrustseiten und die Mittelbrust dunkler oder heller bräunlich. Die Flügel wie in der Diagnose angegeben gebildet, das Randmal schwach braun. Die Beine behaart, die Tibien sammt den Tarsen oft graubraun oder dunkler. Die Schuppe wie bei dem Arbeiter tief und halb eiförmig ausgeschnitten. Der Hinterleib glänzend, mit dichten, gelblichen Haarborsten, die am Bauche etwas länger sind. Eine große Makel an der Basis des 2ten und das letzte Segment roth.

Das Männchen ist dem der Form. rufa  HNS  ähnlich aber glänzender, durch das ausgebuchtete Hinterhaupt und die nicht gefärbten Flügel gleich zu unterscheiden. Die Borstenhaare kürzer als beim Weibchen und die niederliegende Behaarung etwas feiner. Die Augen wie bei dem Weibchen sehr zart haarig. Die Flügel wasserhell, ohne Spur einer bräunlichen Färbung, die Adern gelbbräunlich, das Randmal braun. Die Beine entweder bloß bräunlich mit dunkleren Hüften, oder die Schenkel faßt ganz blaßgelb, mit gelbbraunlicher Behaarung. Die Genitalien wie bei F. rufa  HNS  . Die Ränder der Segmente in bestimmter Richtung gesehen glänzender und gleichfarbig.

Von dieser Art sind mir alle Geschlechter bekannt; sie legt kleine Haufen am Rande der Wälder an und zwar an sonnigen Plätzen. Das Material derselben besteht aus vertrockneten Grashalmen und ähnlichen kleinen Pflanzenpartikeln. Bis jetzt hat sie sich nur zu Stollberg bei Aachen gefunden.

Kingdom

Animalia

Phylum

Arthropoda

Class

Insecta

Order

Hymenoptera

Family

Formicidae

Genus

Formica