Formica glebaria,

Förster, A., 1850, Hymenopterologische Studien. 1. Formicariae., Aachen: Unknown Publisher: 31-32

publication ID

8138

persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/9BD095D5-353B-510A-89FD-6ABEF0C47D0F

treatment provided by

Christiana

scientific name

Formica glebaria
status

 

13. Form. glebaria  HNS  .

Nyl. Adn. pag. 917, 14.

Operaria: Nigra, nitida, valde cinereo-mieans, corpore toto pilis adpressis dense consperso; mandibulis, antennarum scapis, flagellorumque basibus et pedibus vel totis, vel tibiis tarsisque piceis seu pieeo-rufescentibus; mandibulis arete rugosis, punetatis; clypeo subcarinato, foveolis lateralibus parvis sublaevibus; area frontali subtilissime rugulosa, punctata, opaca, setulis flavidis dispersis,- squama sursum late subtriangulariter subrotundata. Lg. 2 lin.

Femina: Nigra, nitida, valde cinereo-mieans, antennarum scapis, coxarum, trochanterum et tibiarum apieibus geniculis cum tarsis pieeo-rufescentibus; mandibulis dense subtiliter rugosis, conspicue punetatis; clypeo subcarinato, foveolis lateralibus et area frontali subtilissime rugulosis, opacis; alis subbyalinis, parum fuscedine tinetis, nervis fuscis, stigmate obscure fusco; squama late subtriangulari, supra vel inaequali, vel parum emarginata. Lg. 3-4 lin.

Mas: Niger, nitidus, parce pilosus, cinereo-micans, pedibus laete rufis, cöxis basi subfuscis; mandibulis subbidentatis; clypeo cum area frontali rugulosis, opacis; oculis nudis; alis valde angustis, subbyalinis, parum fuscedine tinetis; nervis fuscis, stigmate obscure fusco; squama exigua, subtilissime ciliata, supra vix vel parum emarginata. Lg. 3 1/2 lin.

Der Kopf des Arbeiters ist schwarz, die Fühler mit dunkelrothem Schaft, die Geißel ist an der Basis dunkelroth, nach der Spitze hin bräunlich; die Mandibeln stark längsrunzlig, deutlich und stark punktirt; der Clypeus runzlig, sehr schwach gekielt, in den Seitengruben kaum etwas glatt, über dem Mundrande der ganzen Quere nach leicht eingedruckt; das Stirnfeld fem runzlig, matt; die Stirnrinne sehr schwach und noch ziemlich weit vor den Nebenaugen abbrechend; die Augen nackt. Kopf, Mittel- und Hinterleib haben dieselbe Sculptur und dieselbe dichte anliegende Behaarung, erstre ist nämlich sehr fein lederartig runzlig, sehr dicht und fein punktirt, letztre mit einem grauen, seidenartigen Schimmer; auf dem Kopf stehen nur ein paar Borstenhaare, auf dem Jtfittelleib keine und auf dem Hinterleib vor dem Hinterrand eine regelmaessige Reihe, auf dem Rücken der Segmente dagegen nur wenige und sehr zerstreute. Am Mittelleib ist der Mittelbrustrücken ziemlich stark-verlängert, der Hinterbrustrücken an dem abschüssigen Theil fast noch etwas kürzer als der Basaltheil; die Beine vorherrschend braun, mit röthlichen Tarsen, bisweilen sind auch die Tibien mehr roth. Die Schuppe nach oben fast dreiseitig zugerundet. Der Hinterrand der einzelnen Segmente häutig, die Basis oft glatt.

Das Weibchen stimmt in vielen Stücken mit dem Arbeiter überein, der Mittelleib hat die gewöhnliche Form. er ist aber mit einzelnen, zerstreuten Borstenhaaren bekleidet (nur auf dem Hinterbrustrücken fehlen sie), und das Schildchen ist stärker glänzend weil es auf der Mitte mehr oder weniger glatt erscheint. Die Flügel fast wasserhell mit bräunlicher Trübung bis zur Spitze, die Adern schmutzig gelb, das Randmal schwarzbraun. Die Schuppe wie bei dem Arbeiter, aber der Rand oben entweder etwas ungleich oder in der Mitte leicht ausgerandet. Der ganze Körper und so auch der Hinterleib dabei etwas deutlicher und zerlreuter punktirt als bei dem Arbeiter. Der Hinterleib hat auch etwas längere Borstenhaare und einen schwachen Erzglanz.

Das Männchen dieser Art ist im Verhältniß zu seiner Größe schlanker als bei andern Arten und fällt gleich durch die ganz rothen Beine und sehr schmale Flügel auf. Der Kopf ist schwarz, die Mandibeln einzähnig, der Clypeus und das Stirnfeld runzlig, matt, der erstere ohne Kiel und ein wenig unter dem Stirnfeld mit einem schwachen Quereindruck, die Stirnrinne geht bis zu den Nebenaugen hinauf; die Netz- und Nebenaugen groß. Der Kopf und Mittelleib mit wenio-en zerstreuten Borstenhaaren; der Hinterhrustrüken hat diese nicht, aber er sowohl als auch die Schuppe sind sehr stark glänzend, glatt. Die Flügel sehr schmal, bräunlich getrübt, sonst alles wie bei dem Weibchen. Die Beine roth, bloß die Hüften an der Basis bräunlich. Die Schuppe klein, oben ziemlich breit und querüber fast ganz abgestutzt. Der Hinterleib glänzend, dicht grauhaarig, sehr fein runzlig, ebenso fein und dicht punktirt, der gelbröthlich durchscheinende häutige Hinlerrand und die Basis der Segmente in der Mitte etwas stärker glänzend. Besonders ausgezeichnet ist diese Art noch durch den Mangel der Borstenhaare am Hinterleib, denn auf dem Rüchen stehen nur wenige, am Hinterrand des letzten und vorletzten Segments und auf der Bauchseite stehen sie ebenfalls sparsamer vertheilt als bei allen vorhergehenden Arten. Die Genitalien sind roth, nur hin und wieder die Klappen und die beiden Afterspitzen bräunlich, die Afterdecke auf der Bauchseite breit aber schwach concav, am Rande roth.

Diese Art lebt unter Steinen, hauptsächlich an Waldrändern, die Arbeiter werden oft von der Form. sanguinea  HNS  geraubt. (Siehe oben bei F. sanguinea  HNS  .)

Kingdom

Animalia

Phylum

Arthropoda

Class

Insecta

Order

Hymenoptera

Family

Formicidae

Genus

Formica