Corydalis solida (L.) Swartz

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Fumariaceae, Birkhaeuser Verlag : 120

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292251

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/A3F5F96D-A77B-57DB-FA3D-75474273D673

treatment provided by

Donat

scientific name

Corydalis solida (L.) Swartz
status

 

Corydalis solida (L.) Swartz  

Festknolliger Lerchensporn

Mit kugeliger, nicht hohler Knolle, kahl; 10-20 cm hoch. Stengel 1, aufrecht, nicht verzweigt, mit 2-3 Blättern, unterhalb des untersten Blattes mit einer auffälligen 0,5-2 cm langen Blattschuppe Blätter ähnlich wie bei C. cava   (Nr. 1). Blütenstand 5-20 blütig. Blüten in den Achseln von Tragblättern (wenigstens die untern radiär geteilt), 16-25 mm lang, purpurn, selten weiß; Kelchblätter nicht vorhanden; Sporn an der Spitze etwas nach abwärts gekrümmt oder gerade, etwa so lang wie der Rest der Blüte; unteres Kronblatt am Grunde ausgebuchtet; Griffel aufwärts ge- bogen. Frucht 1-2,5 cm lang, zuletzt am fast gleich langen Stiel hängend. Samen 1,5-3 mm lang, ± glatt, glänzend. - Blüte: Frühling.

Zytologische Angaben. 2n = 16 und 32: Material aus botanischen Gärten (Ryberg 1950). Maude (1939) zählte an Material aus Großbritannien 2n = 24.

Standort. Kollin bis subalpin. Ziemlich feuchte, lockere, nährstoffreiche, meist kalkarme, lehmige Böden in halbschattigen Lagen. Laubwälder, Gebüsche, Weiden.

Verbreitung. Europäische Pflanze: West- und nordwärts bis Pyrenäen, Holland, Südostschweden, Südfinnland, Nordrußland; Ostgrenze im Gebiet der Wolga; im Süden (nicht auf der Iberischen Halbinsel!) nur in den Gebirgen (auch im Algerischen Atlas, Taurus und Libanon). Verbreitungskarte von Meusel et al. (1965). - Im Gebiet: Ostwärts bis etwa zur Linie Hegau-Baar-Hochrhein-Aare-Saane-Nordseite des Wallis-Val d’Ossola; Oberengadin, Puschlav, Veltlin (?).