Agenioideus (Agenioideus) kirgisomodestus, Wolf & D-R, 2006

Wolf, H. & D-R, 2006, Über von H. - J. Jacobs in Kirgistan gesammelte Wegwespen (Hymenoptera, Pompilidae), Linzer biologische Beiträge 38 (1), pp. 927-934 : 930-931

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.5434498

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/AA0387A0-993F-C14B-FF00-64DEFDC6FC2D

treatment provided by

Valdenar

scientific name

Agenioideus (Agenioideus) kirgisomodestus
status

sp. nov.

Agenioideus (Agenioideus) kirgisomodestus spec. nov.

1 (Kyrgystan Fl. Tshu 1570m 42.28N 75.53E 15.07.1999 Jacobs) ( Agenioideus kirgisomodestus WO. H. Wolf det. 2005) (Holotypus H. Wolf det. 2005); 1 ebenso etikettiert, (Paratypus, H. Wolf det. 2005); beide in coll. OLML.

Erstbeschreibung:. Facies wie in Abb. 1 View Abb ; Gena nicht entwickelt; Occiput, von oben, mässig entwickelt und viertelkreisförmig gerundet, von der Seite Auge maximal 1,7 mal länger als Occiput maximal; Ozellenwinkel 80°, OOL 1,3 mal länger als OOL; Mandibel mit 2 Seitenzähnen; Antenna wie in Abb. 3. Pronotum hinten rundlich-stumpfwinklig ausgeschnitten; Metanotum 1,2 mal länger als Metapostnotum mitten und so lang wie mittlere Antennenglieder dick, hinten wenig eingezogen, mitten-längst mit tiefem Eindruck, fein quer gerieft und halbglänzend; Propodeum nur hinten mit kaum wahrnehmbaren Riefen, halbmatt; 1.-4. Tarsalium des Pes-I wie in Abb. 6; letztes Tarsalium unter- seits mit Dornen, Ungues mit sehr kurzem Seitenzahn; Ausschnitt der rechten Praeala wie in Abb. 7 View Abb . Schwarz; Alae gleichmässig ziemlich stark gebräunt, deshalb der Saum wenig abgesetzt. Occiput und Pronotum mit einigen langen dunklen Haaren, Propodeum unbehaart. Pubeszenz fehlt; Toment gering, das Integument nicht verdeckend, braun bis dunkelbraun. Grösse 7,5 mm. Zustand: gut.

Bei WOLF (1985: 228) kommt man beim auf die A. modestus -Gruppe wegen der langen Kammdornen, der unterseits bedornten letzten Tarsalia, weil die Cubitalader der Praeala fast gerade ist und den Flügelrand nicht erreicht und weil die Cubitalquerader der Postala am Ende viertelkreisförmig gebogen ist. Bei Wolf 1985: 19 gelangt man beim auf A. ciliatus , aber hier ist das Propodeum gerippt und Partien des Kopfes sind gerötet; beim scheidet man 1986: 22 ganz aus, weil das 9. Sternit bei den folgenden Arten gemäss den Abbildungen anders aussieht, unter anderem sind die inneren Orbiten weiss, nicht rot gezeichnet.

Von den von GUSSAKOWSKIJ (1925) (in Latein) ziemlich ausführlich, unillustriert, beschriebenen " Rhidestus "-Arten aus "Transkaspien" kommt keine als artgleich mit A. kirgisomodestus infrage.

Erstbeschreibung:. Facies ähnlich Abb. 1 View Abb ; Gena, Occiput, Mandibel wie beim; Antenna wie in Abb. 4. Metanotum doppelt so lang wie Metapostnotum, dieses kaum so lang wie wie letzter Metatarsus minimal dick; Ausschnitt der Praeala ähnlich Abb. 7 View Abb . 9. Sternit wie in Abb. 9, hoch gekielt mit konkaven Seiten, der Kiel im Profil etwas eingebuchtet, dadurch an Arachnospila fumipennis erinnernd, und anders als bei bekannten Agenioideus -Arten; Kopulationsorgane wie in Abb. 11. Schwarz; innere Orbiten schmal und kurz gelblich, ebenso das Pronotum hinten beiderseits; Alae weniger gebräunt, ihr Saum deshalb deutlicher; letztes Tergit weisslich; 9. Sternit schwarz. Grösse und Zustand wie beim; es fehlen die letzten 5 Glieder der rechten Antenna. (Abb. 4 ist von der linken Antenna ergänzt; in situ genitalisiert).

Kingdom

Animalia

Phylum

Arthropoda

Class

Insecta

Order

Hymenoptera

Family

Pompilidae

Genus

Agenioideus

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