Camisia horrida (Hermann, 1804)

Beck, L. & Woas, S., 1991, Die Oribatiden-Arten (Acari) eines suedwestdeutschen Buchenwaldes I., carolinea 49, pp. 37-82: 43-44

publication ID

ORI5378

persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/ADC4F851-B51D-E0F4-9886-84836FAD6485

treatment provided by

Thomas

scientific name

Camisia horrida (Hermann, 1804)
status

 

Camisia horrida (Hermann, 1804) 

Bestimmung nach SELLNICK & FORSSLUND (1955:486), Grandjean (1936:51)

Länge 810-910 µm, Länge:Breite 1,80-2,2 (7 Ex.); mit dickem Cerotegument und darin eingelagerten Substratpartikeln bedeckt.

Belegmaterial: Stadtwald Ettlingen, Moderbuchenwald, Streu an Stammfuß, VIII/1988, 1 Ex., LNK A 0192GoogleMaps  ; Moos von Stammfuß, VIII/ 1988 I. WUNDERLE leg., 3 Ex., LNK A 0193GoogleMaps  .

Diskussion

Zur Darstellung bei Grandjean (1936) besteht ein deutlicher Unterschied: Der Hinterrand des Notogaster ist dort (Abb. 3A) nicht durch eine klare Kante zwischen den beiden k1-Haaren abgeschlossen; die Kanten laufen dort ziemlich weit rostrad und enden unverbunden. Im Gegensatz dazu ist bei unseren Tieren an dieser Stelle eine deutlich Kante ausgebildet, die in schwachem Bogen rostrad eingebogen ist. Die Gestalt ähnelt daher in Dorsalansicht eher der Darstellung von C. borealis  (Thorell, 1872) bei Sellnick & Forsslund (1955). Diese Art trägt aber 2 Paar Notogasterhaare (pn2, f1) auf dem trapezförmigen caudalen Notogasterfeld.