Monomorium ophthalmicum , Forel, A., 1894

Forel, A., 1894, Abessinische und andere afrikanische Ameisen, gesammelt von Herrn Ingenieur Alfred Ilg, von Herrn Dr. Liengme, von Herrn Pfarrer Missionar P. Berthoud, Herrn Dr. Arth. Müller, etc., Mitteilungen der Schweizerischen Entomologischen Gesellschaft 9, pp. 64-100: 87

publication ID

http://doi.org/ 10.5281/zenodo.14259

persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/B57AF7A7-8DB1-00AB-E25B-FBF252B80E68

treatment provided by

Christiana

scientific name

Monomorium ophthalmicum
status

n. spec.

Monomorium ophthalmicum  HNS  , n. spec.

[[ worker ]]. Lg. 2,1 mm. Clypeus mit zwei scharfen Kielen, dazwischen mit einer breiten und tiefen Laengsrinne, vorne mit zwei ziemlich scharfen Ecken. Die ziemlich flachen, aber grossen Augen liegen kaum vor der Mitte der Kopfseiten und sind so lang wie die Entfernung ihres vorderen Randes von der Vorderecke des Kopfes. Der Kopf ist vorne etwas breiter als hinten, mit fast geradem Seiten- und Hinterrand, etwas laenger als vorne breit. Der Schaft erreicht fast den Hinterhauptsrand. Fuehler zwoelfgliedrig. Zweites Geisselglied laenger als breit und als die folgenden, circa halb so lang wie das erste. 3. bis 7. Geisseiglied so breit als lang. Keule ziemlich schlank; Endglied so lang wie die beiden vorhergehenden zusammen. Thorax schwach eingeschnuert. Metanotum ohne Beulen und Concavitaeten, mit einer langen, schmalen, geraden, ganz horizontalen Basalflaeche, die mindestens doppelt so lang ist als die abschuessige und fast rechtwinkelig in dieselbe uebergeht. Der Winkel ist etwas groesser (stumpfer) als ein rechter Winkel, aber scharf. Erstes Stielchenglied vorne massig lang gestielt, hinten mit einem von vorne nach hinten compressen, schmal kegelfoermigen Knoten, der oben sehr schmal, aber doch stumpf gerundet (nicht schneidig) ist. Zweites Glied klein, rundlich. Abdomen vorne verengt und doch concav gestutzt.

Massig glaenzend, seicht genetzt. Abdomen stark glaenzend, fast glatt. Stielchen schwach glaenzend, schaerfer genetzt. Metanotum matt, scharf und tief genetzt, mit mikroskopisch unebenem Grund der Maschen.

Sehr zerstreut abstehend und fast nicht anliegend behaart. Schaefte und Beine staerker anliegend behaart, ohne abstehende Haare.

Kastanienbraun; Clypeus, Mandibeln, Fuehler und Beine roethlichgelblich.

Suedabessinien (Hg). Durch seine grossen Augen und sein winkeliges Metanotum leicht kenntlich. Dem M. Medinae etwas aehnlich.