Fumaria capreolata L.

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Fumariaceae, Birkhaeuser Verlag : 122

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292251

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/B8824CC3-808B-F84D-6E6E-0983705879BD

treatment provided by

Donat

scientific name

Fumaria capreolata L.
status

 

Fumaria capreolata L.  

Rankender Erdrauch

30-80 cm lang, kahl. Stengel aufrecht, kletternd oder niederliegend, verzweigt oder einfach, beblättert. Blätter gestielt (wenigstens die untern), blaugrün, 2fach gefiedert, oft mit den Teilblattstielen rankend; Teilblätter letzter Ordnung unregelmäßig tief geteilt; Zipfel und Zähne 1-3mal so lang wie breit, mit feiner Spitze. Blütenstände 5-20 blütig. Blüten in den Achseln von schmal lanzettlichen ganzrandigen Tragblättern (diese ½ -1mal so lang wie die Fruchtstiele), 9-15 mm lang, gelblichweiß (selten rosa), vorn dunkelpurpurn; Kelchblätter 4-6 mm lang und 2 bis 3 mm breit, gezähnt; Sporn ⅕- ¼ so lang wie der Rest der Blüte. Fruchtstiele nach rückwärts gekrümmt, länger als die Frucht. Frucht 2-2,5 mm im Durchmesser, glatt. - Blüte: Sommer und früher Herbst.

Zytologische Angaben. 2n = 64: Material aus Algerien und Westeuropa (Ryberg 1960). Negodi (1936a) zählte 2n = 56.

Standort. Kollin. Ziemlich feuchte, lockere, kalkarme, tonige Böden. Weinberge, Gärten, Schuttplätze.

Verbreitung. Westeuropäisch-mediterrane Pflanze: Nordwärts bis Irland, Schottland, Mitteldeutschland ( nördlicher nur verschleppt), Alpen; Nordwestafrika; Kleinasien. - Im Gebiet: Genferseegebiet, Südalpen, Uri; nicht häufig, oft unbeständig, auch verschleppt.