Majanthemum Weber
publication ID |
https://doi.org/ 10.5281/zenodo.291815 |
persistent identifier |
https://treatment.plazi.org/id/D8AE3201-164A-6E4F-1125-BA8958F909CE |
treatment provided by |
Donat |
scientific name |
Majanthemum Weber |
status |
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Schattenblume
Ausdauernd; mit langem, dünnem, unterirdischem Rhizom. Blätter bei blühenden Pflanzen meist 2, selten 3 (bei nicht blühenden Pflanzen nur 1 Blatt), über der Mitte des Stengels nahe beieinander stehend, herzförmig, kurz gestielt. Blütenstand eine vielblütige, bis etwa 5 cm lange Traube. Blütenstiele mehrmals so lang wie die Tragblätter. Blüten 4 zählig. Perigonblätter 4, frei, zurückgebogen. Staubblätter 4, etwa so lang wie die Perigonblätter. Frucht eine 2 fächrige, kugelige, gelbe bis rote, 1-4samige Beere; Griffel 1, etwa so lang wie der Fruchtknoten, mit kleiner Narbe.
Die Gattung Majanthemum umfaßt nach Butters (1927) 3 Arten: M. bifolium Schmidt in Eurasien, M. canadense Desv. in Nordamerika und M. dilatatum Nelson an den pazifischen Küsten Ostasiens (Japan) und Nordamerikas ( südwärts bis Kalifornien). Verbreitungskarte für alle 3 Arten von Hultén (1962).
Alle 3 Arten haben meist 2n = 36 Chromosomen (Therman 1956). In Ostasien fand Sokolovskaya (1962 Sokolovskaya (1963) bei M. bifolium auch 2n = 65-70 und bei M. dilatatum 2n = 36, 54; die Chromosomensippen sind autopolyploid und unterscheiden sich nur durch Pollengröße von den Sippen mit 2n = 36. In Ostasien kommen im Berührungsgebiet von M. bifolium und M. dilatatum wahrscheinlich Bastarde zwischen den beiden Arten vor. M. bifolium ist im weiten Verbreitungsgebiet morphologisch einheitlich.
No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.