Cataulacus rugosus

Mayr, G., 1895, Afrikanische Formiciden., Annalen des Naturhistorischen Museums in Wien 10, pp. 124-154: 129

publication ID

4387

persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/E6AAE24F-AA93-C251-8EF5-6E8E4631C5F9

treatment provided by

Christiana

scientific name

Cataulacus rugosus
status

 

C. rugosus  HNS  For. (= C. intrudens var. rugosus  HNS  For.)

Prof. Forel beschrieb diese Art als Varietaet von C. intrudens Sm  HNS  ., was ganz erklaerlich ist, wenn man nur Smith's Beschreibung, in welcher ueber die Form des Petiolus gar nichts erwaehnt ist, zu benuetzen in der Lage ist.

Weibchen. Es ist nicht oder kaum groesser als das von C. intrudens  HNS  . Der Kopf ist grob laengsgerunzelt, die Runzeln sind mitsammen verbunden, die Zwischenraeume unregelmaessig und laenglich; die Hinterecken des Kopfes sind zahnartig erweitert, die zwei Zaehnchen am Hinterrande des Kopfes sehr klein. Das zweite Stielchenglied ist doppelt so breit als lang und zeigt, von oben gesehen, beiderseits eine kurze Verbreiterung, welche einem aeusserst kurzen, nach rueckwaerts gebogenen Haekchen aehnelt (beim Arbeiter oefters weniger deutlich.)

Mehrere Arbeiter und gefluegelte Weibchen aus Tanga in Deutsch-Ostafrika, Delagoabai und Sansibar (Dr. Brauns).

C. Ebrardi For. Prof. Forel schreibt in dem Grandidier'schen Werke ueber Madagascar bei C. Ebrardi  HNS  : » Probablement rapproche des C. rudis Mayr  HNS  et C. reticulatus Smith  HNS  . « Was erstere Art betrifft, so gehoert sie zur Gattung Procryptocerus  HNS  und ist ueberhaupt dem C. Ebrardi  HNS  nicht aehnlich; C. granulatus Ltr.  HNS  ( reticulatus Sm  HNS  .) unterscheidet sich von C. Ebrardi besonders durch die starke. Laengsrunzelung des Kopfes und des Thorax, durch das breite Metanotum und die kuerzeren, voneinander stark entfernten Metanotumdornen.