Anchusa officinalis L.

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 3. Plumbaginaceae bis Compositae (2 nd edition): Boraginaceae, Birkhaeuser Verlag : 86

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292249

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/F002CD3D-3721-EB0B-F1E6-5653902AE7D8

treatment provided by

Donat

scientific name

Anchusa officinalis L.
status

 

Anchusa officinalis L.

Echte Ochsenzunge

Mehrjährig, 0,2-1,2 m hoch; ganze Pflanze mit ± gleich langen, biegsamen, am Grunde verdickten, abstehenden Haaren besetzt. Blätter bis 15 cm lang, 4-6mal so lang wie breit, nach dem Grunde nur wenig verschmälert, flach, ganzrandig oder unregelmäßig und entfernt gezähnt. Stengel im obern Teil mit zahlreichen, seitenständigen Blütenständen. Kelch bis auf höchstens ⅓ der Länge geteilt, mit spitzen und stumpfen Zipfeln, zur Fruchtzeit ca. 10 mm lang. Krone rot- bis blauviolett; Kronröhre 7-10 mm lang, Durchmesser der Krone 7-10 mm. - Blüte: Sommer bis Herbst.

Zytologische Angaben. 2n = 16: Zahlreiche übereinstimmende Zählungen in Löve und Löve (1961), Fürnkranz (1967). 2n = 16 + 2 B-Chromosomen: Material aus Frankreich (Delay 1968a, 1969c).

Standort. Kollin, montan, selten subalpin. Trockene, sandige bis steinige Böden in warmen Lagen. Trockenwiesen mit nicht geschlossener Pflanzendecke, Berberis gebüsch, Äcker, Wegränder.

Verbreitung. Europäische Pflanze: Kommt in der Arktis, auf der Iberischen Halbinsel und im südlichen Mediterrangebiet nicht vor; ostwärts bis Südrußland und Kaukasus. - Im Gebiet zerstreut, häufig in den Tälern der östlichen Zentralalpen ( Graubünden, Vintschgau), sonst ziemlich selten.

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