Stenodyneriellus auricomus, Gusenleitner, 2008

Gusenleitner, J., 2008, Vespidae aus den Tanimbar-Inseln (Indonesien) in der Sammlung des Oberösterreichischen Landesmuseums. (Hymenoptera: Vespidae: Polistinae, Eumeninae), Linzer biologische Beiträge 40 (1), pp. 765-770 : 767-768

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.5429662

DOI

https://doi.org/10.5281/zenodo.5485236

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/F00A87FE-FFE2-4849-FF75-F59B2BACFD7B

treatment provided by

Valdenar

scientific name

Stenodyneriellus auricomus
status

sp. nov.

Stenodyneriellus auricomus View in CoL nov.sp.

H o l o t y p u s: Indonesia, S.Yamdena Isl. 21 km NE Saumlaki, 150m, 12.2005, 1, leg. Jaki, coll. OLM.

Mit Hilfe der Bestimmungstabelle für die Gattung Stenodyneriellus GIORDANI SOIKA 1962 ( GIORDANI SOIKA 1994) würde man in die Nähe von Stenodyneriellus trimaculatus GIORDANI SOIKA & KOJIMA 1988 kommen, doch sind unter anderem das Pronotum, das Propodeum und das 2. Sternit anders gestaltet. Auch die Zeichnungen sind anders. Aus diesem Grund wird nachstehend das aus Tanimbar vorliegende Exemplar beschrieben.

Bei schwarzer Grundfarbe sind gelb gefärbt: der Clypeus, ein Längsstreifen zwischen den Fühlern, kleine Flecken am Innenrand der Augen über dem Clypeus, Flecken auf den Schläfen, die Unterseite der Fühlerschäfte, das Pronotum fast vollständig (nur der ventrale Bereich der Vorderwand ist schwarz), grosse Flecken auf den Mesopleuren oben, das Schildchen fast vollständig, Seitenflecken auf dem Hinterschildchen, eine breite Binde, welche in der Mitte schwach eingeschnürt ist und die Horizontalfläche fast vollständig ausfüllt, auf dem 1. Tergit, Endbinden auf dem 2. Tergit und dem 2. Sternit. Die Flügel sind stark rauchig getrübt und irisieren violett.

Der Clypeus ist etwas breiter als lang (3,5: 3,0), der gerade abgeschnittene "Ausschnitt" ist breiter als der Abstand der Fühlergruben (4,0: 2,5) und von einem schwarzen Saum eingefasst. Der Clypus hat nur einige gröbere Punkte, nur vor dem "Ausschnitt" ist eine dichte Punktreihe zu erkennen. Der Clypeus erscheint seidig glänzend. Der gelb gefärbte Bereich zwischen den Fühlergruben ist punktlos und seidig glänzend, ähnlich der Fühlerschäfte. Die Stirn ist nicht sehr grob punktiert, die Punktabstände entsprechen im Durchschnitt etwa den Punktdurchmessern. Direkt vor der Hinterhauptskante ist die Punktierung dichter. Das Pronotum besitzt keine Kante zwischen Horizontal- und vorderer Vertikalfläche. Der Übergang ist gleichmässig gebogen, nur zwischen den Seitenwänden und der Vorderwand ist unterhalb der Schultern eine deutliche Kante ausgebildet. Die Horizontalfläche und die Seitenwände des Pronotums sind sehr weitläufig, grob punktiert. Eine ähnliche Punktierung zeigt das Mesonotum. Tiefe Parapsidenfurchen sind nur kurz vor dem Schildchen ausgebildet. Die Mesopleuren sind feiner punktiert und das Schildchen hat, wie das Hinterschildchen, nur wenige Punkte. Das Hinterschildchen fällt in geringer Neigung schräg zum Propodeum ab, ähnlich wie bei Stenodyneriellus boholensis (VON SCHULTHESS 1934) . Das Propodeum liegt oben auf gleichem Niveau mit dem Hinterschildchen. Das Propodeum ist weitläufig grob punktiert und fällt schräg zur Hinterleibseinlenkung ab und hat auch zu den Seitenwänden keine Kanten. Oberhalb der Valven ist das Propodeum ausgebuchtet. Die schwarzen Tegulae glänzen stark und nur wenige kleine Punkte finden sich am Vorderrand. Die Parategulae sind sehr klein und erreichen nicht das Ende der Tegulae. Die Beine sind matt und haben keine Punkte.

Das 1. Tergit ist von oben betrachtet breiter als lang (6,0: 3,0) und die Seiten verlaufen parallel. Das 1. Tergit ist viel dichter und deutlich gröber als das Mesonotum punktiert. Feiner und weitläufiger als das 1. Tergit ist das 2. Tergit punktiert und erscheint seidig glänzend. Das 2. Tergit biegt, fast buckelig, gegen die Basalfurche ein. Die Tergite 3 bis 6 sind matt und die Tergite 3 bis 5 sind flach und dicht punktiert. Im Seitenprofil ist das 2. Sternit flach konkav und fällt steil zur Basalfurche ein. Das Verhältnis vom flachkonkaven Bereich zur Vertikalfläche ist 5,0: 1,0. Die Struktur der Sternite 3 bis 6 ist ähnlich den entsprechenden Tergiten.

Der Clypeus besitzt nur wenige kurze Haare, welche in der Länge den Durchmesser einer Ocelle nicht erreichen. Die Stirn und der untere Bereich der Schläfen besitzen eine anliegende, goldene Pubeszenz. Die Stirn zeigt darüber hinaus eine fast borstenartige Behaarung von der Länge eines Ocellen-Durchmessers. Auf dem Thorax ist ebenfalls eine fast borstenartige Behaarung zu erkennen und auf den unteren Abschnitten der Mesopleuren und an den Seiten des Propodeums ist eine feine anliegende, schwach silbrige Pubeszenz ausgebildet. Das Abdomen ist von einer staubartigen Pubeszenz bedeckt.

Länge: 10 mm.

Das ist nicht bekannt.

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