Silene rupestris L.

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1972, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 1. Pteridophyta bis Caryophyllaceae (2 nd edition): Registerzuband 1, Birkhaeuser Verlag : 785

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.291815

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/F38F87A8-F8A5-DD46-C275-063FD835FF25

treatment provided by

Donat

scientific name

Silene rupestris L.
status

 

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Felsen-Leimkraut

Ausdauernd, mit kurzem, verzweigtem Rhizom; 10-25 cm hoch, kahl, mit zwittrigen Blüten. Stengel aufsteigend, mehrfach verzweigt, nicht klebrig. Blätter lanzettlich, meist kürzer als 2 cm, 2-10mal so lang wie breit. Blüten in lockeren Blütenständen; Blütenstiel 1-4mal so lang wie der Kelch. Kelch 4-6 mm lang, grün, kahl, 10nervig; Kelchzähne fast ½ so lang wie der verwachsene Kelchteil. Kronblätter 6-9 mm lang, weiß oder rosa; vorn tief ausgerandet, am Schlundeingang ohne deutliche Schuppe. Griffel 3. Kapsel etwa 5 mm lang, sich mit 6 zurückgebogenen Zähnen öffnend, im Kelch gestielt. Stiel etwa ¼ so lang wie die Kapsel. Samen etwa 0,5 mm im Durchmesser, ohne Schuppen am Rande. - Blüte: Sommer.

Zytologische Angaben. 2n = 24: Material aus botanischen Gärten (Blackburn 1928, Griesinger 1937), aus dem Tirol (Mattick in Tischler 1950).

Standort. Montan und subalpin, seltener kollin und alpin. Trockene, steinige, kalkarme, offene Böden. Felsige Hänge, Trockenrasen, Heiden, lichte Wälder, Felsritzen.

Verbreitung. Europäische Gebirgspflanze: Norwegen, Schweden, Südfinnland, spanische Gebirge, Pyrenäen, Corbières, Plateau Central, Vogesen, Schwarzwald, Alpen, Korsika, Sardinien, Nordapennin, Karpaten (Rodnaer-Berge), Gebirge der Balkanhalbinsel (?); Südural (?), Altai (?). Verbreitungskarte von Meusel (1964). - Im Gebiet: Alpen (besonders Zentral- und Südalpen), Vogesen, Schwarzwald; häufig.

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