Stenus habanus nov.sp. (Abb. 100, 159, 160, 224)
M a t e r i a l: Holotypus (♂) und 1♀ - Paratypus: CHINA: Yunnan, Haba Shan, 3272m, 27 o 22‘05‘‘N, 100 o 06‘25‘‘E, sift 37, 29.VI.2012, V. Grebennikov. Paratypen: 2♀♀: ibidem 27 o 21‘54‘‘N, 100 o 06‘19‘‘E, 3452m, sift 29, idem .- HT und PTT in der CNC, 1 PT in cP.
B e s c h r e i b u n g: Apter,mässigschimmernd,schwarz mitleichtemBraunanflug; Vorderkörper grob und äusserst dicht, aber getrennt, punktiert, Abdomen vorn ziemlich grob und sehr dicht, hinten fein und dicht punktiert (Tergit 7: Abb. 100); Beborstung kurz, anliegend. Paraglossen oval. Kiefertaster rötlichgelb, Fühlerbasis und Beine hellbraun, die Schenkel zur Spitze wenig dunkler, Fühlerkeule braun. Clypeus braunschwarz, Oberlippe dunkelbraun, heller gesäumt, dünn beborstet. 3. Abdominalsegment seitlich vollständig gerandet, restliche Segmente ohne Seitenrandung, 4. Tarsenglied wenig deutlich, kurz gelappt.
Länge: 2,7-3,0mm (Vorderkörperlänge: 1,3-1,4mm).
PM des HT: HW: 26; DE: 13,5; PW: 20; PL: 20; EW: 23,5; EL: 21; SL: 15.
Männchen: Beine einfach. Metasternum flach eingedrückt, ziemlich grob, dicht, auf flach genetztem Grund punktiert und beborstet, Vordersternite einfach, 7. Sternit in der hinteren Mitte feiner und dichter als an den Seiten punktiert und beborstet, Hinterrand nicht ausgerandet. 8, Sternit mit flacher Ausrandung etwa im hinteren Fünfzehntel. 9. Sternit apikolateral mit spitzem Zahn. 10. Tergit am Hinterrand abgerundet. Aedoeagus (Abb. 159, 160), Apikalpartie des Medianlobus etwa halbkreisförmig abgerundet; im Innern (beim HT ausgestülpt) werden eine median dünn verbundene Ausstülpspange sowie ein breittubiger, stark sklerotisierter Innensack deutlich; Parameren länger als der Medianlobus, nach starker Erweiterung nach innen vorn erheblich verschmälert, mit 6 + 4 Borsten.
Weibchen: 8. Sternit zur abgerundeten Hinterrandmitte stumpfwinklig verengt. Valvifer apikolateral spitz. 10. Tergit wie beim Männchen. Spermatheka (Abb. 224), Infundibulum breit, mittlerer Spermathekengang zweimal gewunden, Endschlauch breit, deutlich länger als der mittlere Spermathekengang.
D i f f e r e n z i a l d i a g n o s e: Auch diese neue Art gehört in die S. cephalotes-Gruppe und sieht hier unter anderen dem S. riccii nov.sp. sehr ähnlich. Sie unterscheidet sich äusserlich von ihm unter anderem durch starker erhobene Stirnmitte, weniger fein punktiertes 7. Tergit und breiteren Kopf, von ihm und allen anderen Nahverwandten durch ihre Sexualcharaktere.
E t y m o l o g i e: Der Name dieser neuen Art ist von ihrem Fundort abgeleitet.