Chiloplacus saccatus LOOK, 1971
(Abb. 6)
Syn. C. quadricarinatus apud van ROSSEN et LOOF, 1962
nee C. quadricarinatus (TIIORNE, 1925) TIIORNE, 1937
C. quadricarinatus apud Loon, 1964
Weibchen: Masse (n = 15) L = 0.85 mm (0.75-0.97 mm)
a = 23 (19-27)
b = 4.3 (3.8-4.8)
c = 18 (16-20)
V = 65 (65-67)
Dorsale, prälabiale Probolae zweifach gegabelt, bei einigen Individuen waren sie stark sclerotisiert (Abb. 6, a). Seitenfeld mit 5 Linien, die Deiriden sind im mittleren Teil des Isthmus gelegen. Exkretionsporus in Höhe der Corpus-Isthmus Verbindung (Unterbrechung der Ösophagusmuskulatur). Posterior das Hemizonid, welches sich über 2 Körperannuli erstreckt. Vulva stark vorspringend, mit mächtigen Lippen. Körperbreite nimmt posterior abrupt ab. Rudiment der zweiten Gonade wird bis zu 125 um lang, durchschnittlich entspricht es 2.8 mal der Körperbreiie in Vulvahöhe. Eigrösse: 80 x 38 (im. Schwanzende in der Mitte mit deutlicher Einkerbung. Schwanzlänge entspricht 1.7-2.2 Analbreiten. Phasmiden bei 57-66 %'der Schwanzlänge. 15- 18 Schwanzannuli (Abb. 6, b). Alle Merkmale stimmen gut mit der Originalbeschreibung überein.
Männchen: unbekannt.
Fundorte: Wallackhaus (Alpine Grasheidc, Schneeiülchen), Guttal (Almweide), Hochtor-Nord (Polsterpflanzenstufe).
Lebensweise: Terricol. Bisher nur aus Grasland ( Poa alpina viviparä) und aus einem Garten (Kartoffel) bekannt.
V e r b r eit u n g: Schweden und Spitzbergen (Looi", 1971), Österreich (Hohe Tauern, GERBER 1981 b).