Bastiania gracilis de MAN, 1876

Weibchen: Masse (n = 6) L = 132 mm (1. 27 - 1.42 mm)

a = 71 (64 - 81)

b = 4. 7 (4.5-5.2)

c = 15 (13- 16)

V = 63 (60-65)

Cuticulastark geringelt. 10 Kopfborstensichtbar (6 lange, 4 kurze). Amphiden nierenformig, 4 Kopfbreiten vom Vorderende entfernt. Nervenring bei 30 % der Ösophaguslänge. Ösophagus erweitert sich bei 70 % seiner Länge, zahlreiche Granula im Ösophagusbereich. Cardia in Form von zwei Halbkugeln, 7 um lang. Reproduktionssystem didelphisch. Gonadenäste zurückgebogen. Hinterer Gonadenast meist etwas schwächer entwickelt. Schwanz nach dorsal gekrümmt; 5.6-7.4 Analbreiten lang, die Schwanzspitze trägt ein Mucro. Bewegung rasch und eckig.

Fundort: Hochtor-Nord (Posterpflanzenstufe), Guttal (Almweide).

Lebensweise: Terricol, seltener aquatil. Sowohl aus feuchten, als auch aus trockenen Biotopen bekannt.

Verbreitung: Niederlande, Belgien, Schweiz, Deutschland, Italien, Ungarn, Rumänien, Dänemark, Norwegen, England, UdSSR (Estland und Nowaja Semlja) nach ANDRASSY (1968), Kanadische Arktis (MULVEY, 1969 b), Österreich (ANDRASSY, 1968; Hohe Tauern, GERBER 1981 b; Badgastein, GERBER 1985).