Primula halleri J. F. Gmel.

Hallers Primel

Art ISFS: 326500 Checklist: 1036270 Primulaceae Primula Primula halleri J. F. Gmel.

Bestimmungsschlüssel

Zusammenfassung

Artbeschreibung (nach Lauber & al. 2018): Ähnlich wie P. farinosa, aber bis 30 cm hoch, Kronröhre 15-30 mm lang, 2-3mal so lang wie der Kelch, Kronzipfel 7-10 mm lang, Frucht 9-12 mm lang.

Blütezeit (nach Lauber & al. 2018): 6-7

Standort und Verbreitung in der Schweiz (nach Lauber & al. 2018): Kalkreiche Rasen, Felsspalten / (montan-)subalpin-alpin / AS

Verbreitung global (nach Lauber & al. 2018): Mittel- und südeuropäisch

Ökologische Zeigerwerte (nach Landolt & al. 2010) 241-51 + 4.h.2n=36

Status

Status IUCN: Potenziell gefährdet

Nationale Priorität: 3 - Mittlere nationale Priorität

Internationale Verantwortung: 2 - Mittel Erhalten/ Fördern Gefährdungen Zerstörung des Lebensraums (Strassenbau, Unterhaltsarbeiten, Bautätigkeit) Beweidung, Tritt Sammeln, Ausgraben Kleine isolierte Vorkommen, Datendefizit

Ökologie

Lebensform Mehrjähriger Hemikryptophyt

Lebensraum Lebensraum nach Delarze & al. 2015

4.3.1 - Blaugrashalde (Seslerion)

fett Dominante Art, welche das Aussehen des Lebensraumes mitprägt Charakterart Weniger strikt an den Lebensraum gebundene Art

Ökologische Zeigerwerte nach Landolt & al. (2010)

BodenfaktorenKlimafaktorenSalztoleranz
Feuchtezahl Fmässig trockenLichtzahl Lsehr hellSalzzeichen--
Reaktionszahl Rneutral bis basisch (pH 5.5-8.5)Temperaturzahl Tunter-alpin, supra-subalpin und ober-subalpin ( Arven-Lärchenwälder)
Nährstoffzahl Nsehr nährstoffarmKontinentalitätszahl Ksubkontinental (niedrige relative Luftfeuchtigkeit, grosse Temperaturschwankungen, eher kalte Winter)

Abhängigkeit vom Wasser

Flüsse0 - unbedeutend, keine Bindung.
Ruhiges Wasser0 - unbedeutend, keine Bindung.
Grundwasser0 - unbedeutend, keine Bindung.

Nomenklatur

Gültiger Name (Checklist 2017): Primula halleri J. F. Gmel.

Volksname Deutscher Name: Hallers Primel Nom français: Primevère de Haller Nome italiano: Primula di Haller

Übereinstimmung mit anderen Referenzwerken

RelationNomReferenzwerkeNo
=Primula halleri J. F. Gmel.Checklist 2017326500
=Primula halleri J. F. Gmel.Flora Helvetica 2001816
=Primula halleri J. F. Gmel.Flora Helvetica 20121356
=Primula halleri J. F. Gmel.Flora Helvetica 20181356
=Primula halleri J. F. Gmel.Index synonymique 1996326500
=Primula halleri J. F. Gmel.Landolt 19772303
=Primula halleri J. F. Gmel.Landolt 19911875
=Primula halleri J. F. Gmel.SISF/ISFS 2326500
=Primula halleri J. F. Gmel.Welten & Sutter 19821237

= Taxon stimmt mit akzeptiertem Taxon überein (Checklist 2017) <Taxon ist im akzeptierten Taxon (Checklist 2017) enthalten> Taxon enthält (neben anderen) auch das akzeptierte Taxon (Checklist 2017)

Status Indigenat: Indigen

Liste der gefährdeten Pflanzen IUCN (nach Walter & Gillett 1997): Nein

Status Rote Liste national 2016

Status IUCN: Potenziell gefährdet

Zusätzliche Informationen Kriterien IUCN: B2b(iii); C2a(i)

Status Rote Liste regional 2019

Biogeografische RegionenStatusKriterien IUCN
Jura (JU)--
Mittelland (MP)--
Alpennordflanke (NA)--
Alpensüdflanke (SA)potenziell gefährdet (Near Threatened)B2b(iii); C2a(i)
Östliche Zentralalpen (EA)potenziell gefährdet (Near Threatened)B2b(iii); C2a(i)
Westliche Zentralalpen (WA)potenziell gefährdet (Near Threatened)B2b(iii); C2a(i)

Status nationale Priorität /Verantwortung

Nationale Priorität3 - Mittlere nationale Priorität
Massnahmenbedarf1 - Möglicher (unsicherer) Massnahmebedarf
Internationale Verantwortung2 - Mittel
Überwachung Bestände0 - Überwachung ist nicht nötig

Schutzstatus

International (Berner Konvention)Nein
VSVollständig geschützt(01.01.2018)
Schweiz--
TIVollständig geschützt(23.01.2013)

Status in sektoriellen Umweltpolitiken

Umweltziele Landwirtschaft:Z - Zielartweitere Informationen

Erhalten/ Fördern Gefährdungen und Massnahmen Zerstörung des Lebensraums (Strassenbau, Unterhaltsarbeiten, Bautätigkeit) Priorität der Fundstellen bei einem Ausbau der Strasse Schonender Unterhalt Information des Strassenbauinspektorates Keine Bautätigkeit in der näheren Umgebung von aktuellen Vorkommen zulassen Beweidung, Tritt Keine intensive Beweidung Erosionsschäden an den Randstellen zur Strasse durch Einzäunen verhindern Sammeln, Ausgraben Pflanzenschutzgebiet einrichten Information der Öffentlichkeit (Informationstafeln) Kleine isolierte Vorkommen, Datendefizit Schutz der Fundstellen (Mikroreservate) Regelmäßige Bestandeskontrollen (Monitoring) Gesamt schweizerische Unterschutzstellung