Montia fontana subsp. amporitana Sennen
Portugiesisches Bach-Quellkraut
Unterart ISFS: 264200 Checklist: 1029530 Montiaceae Montia Montia fontana L. Montia fontana subsp. amporitana Sennen
Zusammenfassung
Artbeschreibung (nach Lauber & al. 2018): Stängel 10-20 cm, schlaff, oft flutend. Blätter hellgrün, 0,5-3 cm lang. Reife Samen matt oder wenig glänzend, schwarz, Durchmesser 0,6-1,2 mm, am Kiel mit dicht stehenden, kegelförmigen Höckern, auf der Fläche ein Netz von dünnen Rippen (starke Lupe!).
Standort und Verbreitung in der Schweiz kollin-montan(-subalpin) / Südliches TI
Verbreitung global (nach Lauber & al. 2018): Süd- und westeuropäisch, australisch
Ökologische Zeigerwerte (nach Landolt & al. 2010) 4 + fw + 23-442.k-t.2n=20
Status
Status IUCN: Vom Aussterben bedroht (Possibly Extinct)
Nationale Priorität: 2 - Hohe nationale Priorität
Internationale Verantwortung: 1 - Gering Erhalten/ Fördern Gefährdungen Art gilt in der Schweiz als ausgestorben. Keine Massnahmen möglich . Regelmässige Kontrolle in den Gebieten, in denen die Art früher vorgekommen ist Zerstörung des Lebensraums ( Entwässerung) Verlust des Lebensraums
Ökologie
Lebensform Monokarper Hemikryptophyt, Therophyt
Lebensraum Lebensraum nach Delarze & al. 2015
| KEINE ANGABE |
Ökologische Zeigerwerte nach Landolt & al. (2010)
| Bodenfaktoren | Klimafaktoren | Salztoleranz | |||
|---|---|---|---|---|---|
| Feuchtezahl F | nass; fFeuchtigkeit stark wechselnd (mehr als ± 2 Stufen) | Lichtzahl L | hell | Salzzeichen | -- |
| Reaktionszahl R | sauer (pH 3.5-6.5) | Temperaturzahl T | kollin ( Laubmischwälder mit Eichen) | ||
| Nährstoffzahl N | mässig nährstoffarm bis mässig nährstoffreich | Kontinentalitätszahl K | subozeanisch (hohe Luftfeuchtigkeit, geringe Temperaturschwankungen, eher milde Winter) | ||
Abhängigkeit vom Wasser
| Flüsse | 0 - unbedeutend, keine Bindung. |
| Ruhiges Wasser | 0 - unbedeutend, keine Bindung. |
| Grundwasser | 0 - unbedeutend, keine Bindung. |
Nomenklatur
Gültiger Name (Checklist 2017): Montia fontana subsp. amporitana Sennen
Volksname Deutscher Name: Portugiesisches Bach-Quellkraut Nom français: Montie d'Ampurias
Nome italiano: --
Übereinstimmung mit anderen Referenzwerken
| Relation | Nom | Referenzwerke | No |
|---|---|---|---|
| = | Montia fontana subsp. amporitana Sennen | Checklist 2017 | 264200 |
| = | Montia fontana subsp. amporitana Sennen | Flora Helvetica 2001 | 283 |
| = | Montia fontana subsp. amporitana Sennen | Flora Helvetica 2012 | 1138 |
| = | Montia fontana subsp. amporitana Sennen | Flora Helvetica 2018 | 1138 |
| = | Montia fontana subsp. amporitana Sennen | Index synonymique 1996 | 264200 |
| = | Montia fontana subsp. amporitana Sennen | SISF/ISFS 2 | 264200 |
= Taxon stimmt mit akzeptiertem Taxon überein (Checklist 2017) <Taxon ist im akzeptierten Taxon (Checklist 2017) enthalten> Taxon enthält (neben anderen) auch das akzeptierte Taxon (Checklist 2017)
Status Indigenat: Indigen
Liste der gefährdeten Pflanzen IUCN (nach Walter & Gillett 1997): Nein
Status Rote Liste national 2016
Status IUCN: Vom Aussterben bedroht (Possibly Extinct)
Zusätzliche Informationen Kriterien IUCN: --
Status Rote Liste regional 2019
| Biogeografische Regionen | Status | Kriterien IUCN |
|---|---|---|
| Jura (JU) | -- | |
| Mittelland (MP) | regional beziehungsweise in der Schweiz ausgestorben (Regionally Extinct) | |
| Alpennordflanke (NA) | -- | |
| Alpensüdflanke (SA) | verschollen, vermutlich in der Schweiz ausgestorben (Critically Endangered, Probably Extinct) | |
| Östliche Zentralalpen (EA) | -- | |
| Westliche Zentralalpen (WA) | -- |
Status nationale Priorität /Verantwortung
| Nationale Priorität | 2 - Hohe nationale Priorität |
| Massnahmenbedarf | 99 - (aktuell) nicht beurteilbar |
| Internationale Verantwortung | 1 - Gering |
| Überwachung Bestände | 0 - Überwachung ist nicht nötig |
Schutzstatus
| Kein internationaler, nationaler oder kantonaler Schutz |
Erhalten/ Fördern Gefährdungen und Massnahmen Art gilt in der Schweiz als ausgestorben. Keine Massnahmen möglich . Regelmässige Kontrolle in den Gebieten, in denen die Art früher vorgekommen ist Zerstörung des Lebensraums ( Entwässerung) Keine Drainage von noch bestehenden wechselnassen Pionerfluren Verlust des Lebensraums Im Bereich von neuen Lebensräumen bisherige Drainage verschliessen Regelmäßige Pflege der Teichränder und Uferbereiche zur Schaffung offener Flächen