Lohmannia Michael, 1898 [19b,c]
Typ: Michaelia paradoxa Haller, 1884
Diagnose: NG mit Transversalbändern, ohne A. p.; meist 16 ng, blattförmig verbreitert und gezähnt; exa und besonders exp blattförmig verbreitert; ss kammförmig: schlank und einseitig mit Rami. G 2-teilig; AN und AD voneinander getrennt, PP breit; 2 an, 4 ad, 10 g. EpiIII und IV median jeweils verschmolzen; Epimeralborstenformel 3-1-2-4.
Die typische Art wurde bei Karlsruhe an Weinrebenwurzeln erstmals gefunden, vermutlich eingeschleppt, dann aber im Bearbeitungsgebiet nicht mehr nachgewiesen. Weitere Funde der Gattung deuten auf mediterran-subtropische Verbreitung hin. Die Diagnosen der Familie und Gattung stützen sich auf spätere Bearbeiter (Grandjean 1950b; Balogh & Mahunka 1983; Haumann 1991; Schatz 1993).