12. B. muscorum (Linnaeus, 1758)

Flugzeiten: alte ♀♀ 8. 4. — 20. 7., junges ♀ 14. 9., ♀? 7. 5. — 29. 8., ♂ 21. 7. — In Deutschland vermutlich überall verbreitet, aber im allge­ meinen selten. Nach Alfken (1913) wird diese Art im Binnenlande immer seltener, während sie an der deutschen Küste, besonders in Dünengebie­ ten, sehr häufig ist. Alfken (1913) wies sie in Ahrensch nach, und A. C. W. Wagner nennt 1914 7 und 1937 116 Fundorte. 1959—6 und 1968—69 konnten 60 Individuen (= 0,8 °/o) gefangen werden. Sie stammen aus allen Fanggebieten, vornehmlich aber aus den unbebauten Gebieten der Marsch und dem Moor. Bei den in den verhältnismässig trockenen Geest-Fang­ gebieten I und II gefangenen Hummeln handelt es sich ausschliesslich um alte Weibchen, die hier nur zur Zeit der Weidenblüte auftreten. — Die Anmerkung Stoeckherts (1933), dass. muscorum hauptsächlich in was­ serreichen Gegenden auftritt, bzw. die Beobachtung A. C. W. Wagners (1914), er ziehe Marsch- und Moorgebiete vor, werden also bestätigt. — Nester oberirdisch und nicht sehr individuenreich (Postner 1951). — Schmarotzer: Ps. campestris .