epelys (DRAKE, 1963): Gr. Basin Natural. 23: 154 (Cysteochila) (Fig. 4)

Typenmaterial:

Holotypus , Abijan, Ivory Coast, French West Africa, Jan. 1962, E. Laborve ; MNHN. (Etikett: Abidjan, E. Lafabre.)

Verbreitung: Elfenbeinküste, Guinea, Nigeria, Uganda.

Wirt: Cynometra alexandri (Fabaceae) .

Agachila epelys Göllner-Scheiding, 2003: Ent. Ztschr. 113: 306.

Weitere vorliegende Fundorte: CÔte d’Ivoire: Bingerville, II.1963, J. Decelle; Franz . Guinea 1951, Exped. Mus. G. Frey, Region Kindia, Mt. Gangan, 550 m, 1,6.51 ; Uganda, District Masindi, Budongo Forest n. Sonso, 1°45'N 31°35'W, 19.-30. VI.95, Th. Wagner leg.

Die Art wurde 1963 als Cysteochila epelys von Drake 1962 von der Elfenbeinküste beschrieben. Sie wurde gefangen mit Hilfe eines Räucherapparates. Ich halte sie für eine Species der Gattung Agachila . Es handelt sich um eine ca. 3,5-4 mm lange, und ca. 1,5 mm breite, hellbräunlich gefärbte, grob punktierte Art, kenntlich an der schmalen länglichen Aufwölbung beiderseits des Mittelkieles und an dem verbreiterten und am Ende stark gerundeten Seitenrand des Pronotums.

Kopf bräunlich, Antennen gelblich, fein behaart, Endglied mit längeren Haaren; Halsblase relativ gross und rundlich, Pronotum grob punktiert, Mittelkiel durchlaufend, Seitenkiele erst hinter dem Umschlage sichtbar, Umschlag beiderseits der Mitte, getrennt durch den Mittelkiel, mit schmaler längerer Erhöhung, diese bis Ende der Halsblase reichend, Seiten flach, Seitenrand im hinteren Abschnitt stark gerundet, vor der Rundung eingebuchtet und Hemielytren seitlich überragend; Hemielytren mit vorwiegend 2-reihigem Costalfeld, dieses breiter als bei juergeni, Subcostalfeld schmal, Discoidalfeld relativ lang, bis zu 5 Maschen breit und hinten mit dunkler Spitze, Suturalfeld mit groben Maschen; Unterseite bräunlich; Beine gelblich-bräunlich.

Einige mir vorliegende Tiere wurden von Thomas Wagner in Uganda an Cynometra alexandri erbeutet. Ob es sich dabei um die Wirtspflanze handelt, kann nicht mit Sicherheit gesagt werden.