Oligota barbarica ASSING, 2003
(Abb. 22 31, Verbreitung Karte 7)
Oligota barbarica ASSING, 2003: 535-536; SCHÜLKE & SMETANA 2015: 658.
Holotypus - 1♂, Marocco, Haut Atlas, SE Asni, Oukaimedon, meadow, 2500m, 28.XII.2002, leg. V. Assing / Holotypus ♂ Oligota barbarica nov. sp. det. V. Assing 2003 (cAss) .
Untersuchtes Material: Rumänien: Zmeinyi Ostrov [Fidonisi-Schlangeninsel], VII.1931, leg. Knechtel, 4♂♂ (NHMW) ; Georgien: St. Elisabethpol, leg. Hummler, 1♂ (FMNH) .
Beschreibung: Dunkelbraune, 1,18mm (0,95-1,25;n=5)lange, 0,38 mm (0,38- 0,40) breite Art (Abb. 22); Halsschild, Flügeldecken, Fühler, Beine, Hinterrand von Tergit VII und Tergit VIII heller braun; Fühler (Abb. 23) mit deutlich abgesetzter dreigliedriger Keule; Flügeldecken raspelig gekörnt punktiert.
♂: Aedeagus (Abb. 24, 25), Ventralfortsatz schwach S-förmig, mit abgebogener Spitze: Sklerite im Internalsack kurz, von charakteristischer Gestalt; rechte Paramere (Abb. 26); Hinterrand von Tergit VIII (Abb. 27) gerade, Randborsten dünn; Sternit VIII (Abb. 28) am Hinterrand schwach konvex vorgezogen, Randborsten dünn.
♀: Genitalsegment mit zwei dünnen, übereinander liegenden Platten an der Vaginalöffnung (Abb. 31); Spermathek nicht chitinisiert; Tergit VIII (Abb. 29) und Sternit VIII (Abb. 30) am Hinterrand mit dünnen Randborsten.
Variabilität: Ungenügend bekannt.
Ökologie: Oligota barbarica wurde von Assing im Hohen Atlas unter Steinen und in Graswurzeln auf einer intensiv beweideten Wiese in 2500m Seehöhe gesammelt. In Rumänien kommt sie auf Meeresküstenniveau vor.
Verbreitung: Rumänien, Marokko, Georgien; aus dem dazwischen liegenden Gebiet sind bisher noch keine Nachweise bekannt.