Oligota pseudohirta WILLIAMS, 1973
(Abb. 213 222, Verbreitung Karte 9)
Oligota pseudohirtus [sic♂] WILLIAMS, 1973b: 225-226 .
Oligota pseudohirta WILLIAMS, 1973b: 225-226; ASSING 1999: 353; SMETANA: 2004: 455. SCHÜLKE & SMETANA 2015: 659.
Holotypus: 1♂, Teneriffa, Icod Vino, 25.10.69, Palm / Holotype [rundes, rot umrandetes Etikett] / Holotypus / Oligota, pseudohirtus, S. A. Williams (ZMLU); Paratypen: 1♂, 2♀♀, Daten wie Holotypus (ZMLU) .
Untersuchtes Material: Spanien: Kanarische Inseln: Teneriffa: Montes de las Mercedes, leg. Franz, 1♂ (NHMW); Erjos, Umgebung, leg. Franz, 1♀ (NHMW) .
Bemerkungen: Endemische Art aus Teneriffa, nah verwandt mit O. stefaniae ASSING und O. hirta WILLIAMS .
Beschreibung: Hellbraune,1mmlange,0,27mmbreiteArt(Habitus Abb. 213) mit kurzen Flügeldecken; Fühler (Abb. 214) mit viergliedriger Keule, Flügeldecken kurz, Naht kaum so lang wie die Halsschildmittellänge; Hinterleib im hinteren Drittel am breitesten; Kopf und Halsschild schwach chagriniert, Flügeldecken stärker punktiert, mit kleinen Tuberkeln besetzt, wenig glänzend. Hinterleib dichter und länger behaart als der Vorderkörper.
♂: Aedeagus (Abb. 216, 217); Apikallobus der Paramere (Abb. 215); Tergit VIII (Abb. 219); Sternit VIII (Abb. 220).
♀: Genitalsegment (Abb. 218) an der Vaginalöffnung mit ringförmigem Wulst, nur noch die dorsale Platte als solche erkennbar; Tergit VIII (Abb. 221); Sternit VIII (Abb. 222).
Variabilität: Die Proportionen von Halsschild und Flügeldecken sowie die Länge und Breite der Flügeldecken und des Hinterleibes sind sehr variabel.
Ökologie: Nach WILLIAMS (1973b) aus der Laubstreue von Lorbeerbäumen gesiebt.
Verbreitung: KanarischeInseln:Teneriffa.