Oligota levantinensis KAPP, 2004
(Abb. 146 150, Karte 4)
Oligota levantinensis KAPP, 2004: 165-167.
Oligota levantinensis KAPP, 2004: SCHÜLKE & SMETANA 2015: 658.
Untersuchtes Material: Israel: Golan, Mt. Hermon, 2000m, 23.IV.1982, leg. Besuchet & Löbl, 1♂ (MHNG) ; Libanon: Cẻdres, Barouk, 1800m, Gesiebe von abgestorbenem Laub am Fuss von Eiche in Zedernwald, 31.III.1975, leg. Besuchet, 1♂, 1♀ (MHNG) ; Beit Eddine, 900m, in altem Baumstumpf an kleinem Bach, 30.III.1975, leg. Besuchet, 1♀ (MHNG) ; Mazraat, Nabi Kassem, Gesiebe von Vegetationsresten unter Schilf und Kräutern an Flussufer, 29.III.1975, leg. Besuchet, 1♀ (MHNG) ; Türkei: Süd-Anatolien, Namrun, 11.-26.V.1960, leg. Schubert, 2♂♂ (NHMW) .
Beschreibung: Dunkelbraune bis schwarze, 1,25mm (1,25-1,40; n=15) lange, 0,42 mm (0,38-45) breite Art. Beine, Fühler und Hinterhälfte von Tergit VII heller braun. Fühler mit dreigliedriger Endkeule, zur Spitze manchmal angedunkelt. Meist etwas grösser und weniger gewölbt als O. pumilio, nur durch Genitaluntersuchung von dieser Art zu unterscheiden.
♂: Aedeagus: (Abb. 146-148); Tergit VIII: (Abb. 149).
♀: Genitalsegment ohne besondere Auszeichnungen; Spermathek (Abb. 150) mit eiförmiger Samenkapsel, zum Samenkanal stärker erweitert.
Variabilität: Oligota levantinensis ist in der Grösse, den Proportionen von Halsschild und Flügeldecken und in der Färbung ziemlich variabel.
Ökologie: Die Art wurde in Eichenlaubgesieben, in einem alten Baumstumpf und in Vegetationsresten an einem Flussufer gesammelt.
Verbreitung: Türkei, Israel, Libanon.