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981052A83F37A9E254FBD87CBD833988.taxon	vernacular_names	Gewoehnliche Myrte, Braut-Myrte	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Myrtaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
981052A83F37A9E254FBD87CBD833988.taxon	description	Strauch, bis 5 m hoch. Ganze Pflanze mit kugeligen Sekretzellen bedeckt. Junge Zweige 4 kantig. Blaetter gegenstaendig (selten zu 3 oder 4), 1 - 4 cm lang, breit lanzettlich, 1 - 2 mal so lang wie breit, mit stacheliger Spitze, mit nach unten umgebogenem Rand, oberseits dunkler gruen als unterseits, kahl; Blattstiel bis 2 mm lang. Blueten einzeln in Blattachseln, auf 1,5 - 3 cm langen Stielen; am Grunde des Kelchbechers 2 schmal lanzettliche Vorblaetter vorhanden; Kelchblaetter 2 - 3 mm lang, ein gleichseitiges Dreieck bildend, am Rande bewimpert; Kronblaetter etwa 4 mal so lang wie die Kelchblaetter, oval, am Rande bewimpert. Staubblaetter bis 50, laenger als die Kronblaetter. Griffel 5 - 10 mm lang. Frucht bis 10 mm lang, dunkelblau oder weiss, ueber den Winter am Strauch bleibend. - Bluete: Spaeter Fruehling und Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material aus Italien (Greco 1929). Standort. Kollin. Heisse, trockene, felsige Haenge in Gegenden mit milden Wintern. Bestandbildende Charakterpflanze der Hartlaubgehoelze des Mediterrangebiets. Verbreitung. Mediterrane Pflanze: Ganzes Mediterrangebiet, ostwaerts bis Persien. - Im Gebiet: Verwildert am Comersee (an Felsen am Ostufer ueber der Strasse zwischen Bellano und Dervio) und Leccosee (an Felsen am Ostufer ueber der Strasse zwischen Olcio und Gruno) (beide Angaben von Becherer 1963 a; fruehere Angaben aus dieser Gegend von Comolli 1824 1834 - 1857); sonst am Alpensuedfuss und im Aostatal oft angepflanzt. Bemerkungen. Wie keine andere Pflanze, spielte M. communis im Altertum bei den Voelkern Westasiens und des oestlichen und mittleren Mittelmeergebiets eine zentrale Rolle in der Mythologie, den Sagen und Braeuchen (Symbol fuer Jugend, Schoenheit, Freude und Trauer). Nach Mitteleuropa kam die Pflanze erst im 16. Jahrhundert (Brautkranz).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Myrtaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
155EAE11836FAC06AD4181A22B7FBBB8.taxon	vernacular_names	Myrte	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Myrtaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
155EAE11836FAC06AD4181A22B7FBBB8.taxon	description	Blueten in schirmfoermigen Bluetenstaenden oder einzeln in Blattachseln. Kelchblaetter 5. Kronblaetter 5, frei, weiss. Staubfaeden lang; Staubbeutel auf dem Ruecken angewachsen. Frucht eine 2 -, selten 3 faecherige, eifoermige Beere. Die Gattung Myrtus umfasst mehrere Arten in den aussertropischen Gebieten von Suedamerika, Australien und Neuseeland; einzig M. communis hat eine mediterrane Verbreitung.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Myrtaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
