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D6148832FFE6971FFE89FB6946F4462B.taxon	description	Die beiden hierher zu ziehenden Schädel, deren gröfserer zu dem männlichen Skelet gehört haben eine Baslg. von 77,0 und 76,1 Mm. Dafs dem kleineren angeblich weiblichen, wirklich dieses Geschlecht zukommt, wird sehr wahrscheinlich aus seinen nicht blofs absolut sondern auch relativ kleineren Eckzähnen, abgesehen von dem ganzen schwächeren Bau des Schädels. Die Schädel sind, verglichen mit denen der F macrura lang und schmal, der Gesichtstheil ist im Verhältnifs zum Hirntheil schwächer. Im Proﬁl fällt die bedeutende Höhe des Schädels zwischen den Augen auf, von wo aus der Rücken der Schnauze steil abfällt. Im Gebifs sind die oberen Lückenzähne kräftig entwickelt. Das Fell hat eine graugelbe Grundfarbe wie bei F macrura. Auch die Zeichnung des Kopfes ist wie bei dieser Art, 2 dunkle Streifen über die hellen Backen, iind ein dunkler Strich von jedem Auge nach der Stirn, von wo dann 4 ziemlich breite Streifen, nahe nebeneinander auf der Oberseite des Nackens bis in die Region der Schulterblätter verlaufen. Die Seiten des Halses sind mit einigen dunklen Tupfen versehen. Diese schwarzen oder schwarzbraunen Tupfen sind nun über das ganze Fell dicht zerstreut. In der Mittellinie des Rückens, wo auch die Grundfarbe am dunkelsten ist, sind sie schmal und lang, wie kurze Streifen, zuweilen ﬂiefsen auch mehrere zusammen und bilden einen längeren Streifen. Auf den Seiten des Rumpfes sind die Tupfen etwas gröfser und haben ein helleres Centrum, welches nach vorn zu nicht selten in die Grundfarbe übergeht, so dafs der dunkle Ring nicht vollständig geschlossen ist. Die Aufsenseite aller Beine ist deutlieh getupft. Auf der Unterseite des Thieres und an der Innenseite der Schenkel wird die Grundfarbe heller und geht in weifs über, die Tupfen sind hier seltener. Auf der Aufsenseite der Ohrmuschel ein weifser Fleck. Der Schwanz ist mäfsig lang, an dem ausgespannten Fell erreicht er angedrückt die Gegend der Vorderbeine. Aufser der äufsersten Spitze, die dunkel ist, kann man noch 10 - 11 dunkle Ringe unterscheiden. Die Gröfse ist die einer gewöhnlichen Hauskatze und kleiner als F macrura. Urwald von Rio Grande do Sul.	de	Hensel, Reinhold (1872): Beiträge zur Kenntniss der Säugethiere Süd-Brasiliens. In: Felis guttula n. sp. Paris: Königlich Preussische Akademie der Wissenschaften zu Berlin: 73-74, DOI: 10.5281/zenodo.22258442
