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03FFFB44FF94C763FD34F72FFB05F70E.taxon	description	Unter allen Raubthieren haben diese Thiere die stärksten Waffen. Die Schnauge ist kurz abgeruudet, die Rinnladen kurz und die Nägel zurückziehbar. Durch eigene Schien werden diese Klauen in die Höhe gezogen und ziehen sich in Scheiden zwischen die Zehen zurück so daß sie nie ihre Spitze abnutzen, und um so gefährlicher sind, wenn das Thier sie als Waffe gebraucht. In dieser Gattung finden sich die fürchterlichsten Raubthiere, welche keine Furcht vor den Menschen haben. Ihre Zahne sind sämmtlich Reisszahne, oben sind vier, unten drey Backenzähne, oben und unten zwey einspitzige, der grosse Reisszahn oben hat drey Spitzen und nach innen einen stumpfen Höcker, der untere zwey Spitzen, nur in der Obcrkinnlade steht ein kleiner Höckerzahn hinten. Die Arten dieser Gattung sind zahlreich und sehr verschieden in Grosse und Farbe, obgleich in der äussern Form und Sitten ähnlich, der Geruch ist nicht sehr scharf, dagegen Gehör und Gesicht ausserordentlich gut. Sie jagen nicht wie die Hunde nach ihrer Beute, sondern bemächtigen sich ihrer durch Sprünge aus dem Hinterhalt, oder beschleichen die Thiere und fallen unversehens über sie. Sie leben nur von Beute und fressen in der Freyheit keine Vegetabilien. Man kann sie nicht leicht in Unterabteilungen bringen.	de	Cuvier, Georges, Schinz, H. R. (1821): 14. Wiedische Katze. Feliz Wiedii. In: Das Thierreich eingetheilt nach dem Bau der Thiere als Grundlage ihrer Naturgeschichte und der vergleichenden Anatomie. Stuttgart J. S. Cotta 1821 - 1825: J. S. Cotta: 235-236, DOI: 10.5281/zenodo.22017038
03FFFB44FF96C765FEADF6C8FCD3FB4C.taxon	description	Die ganze Länge dieser vom Prinzen von Neuwied entdeckten und nach ihm benannten Katze ist 34 Zoll 10 Li-) nien, davon nimmt der Schwanz 13 Zoll 9 Linien weg. Die Farbe und Zeichnung fast wie bcym Ozelot oder Mbaracaya des Azara, Kopf und Hals falb mit Langsstreifen bezeichnet, der Schwanz viel länger als am Ozelot, auch die Ohren länger, die Fußsohlen graubraun, beym Ozelot ganz schwarz. Der Kopf im Verhältniß kleiner, die Grundfärbe des Pelzes ist fahl weisslicht oder graurvthlicht mit vielen unregelmässigen dunkelbraunen zum Theil länglichten Flecken, auf dem Rücken mehr gestrichelt, auf dem Oberhals befinden sich 5 braune Längelinien und über die Stirne laufen 2 dergleichen bis zu den Augen, welche dunkelbraun eingefasst sind. Der Schwanz gesleckt, am Ende mit 4 schwarzgrauen Binden und schwarzdrauner Spitze.	de	Cuvier, Georges, Schinz, H. R. (1821): 14. Wiedische Katze. Feliz Wiedii. In: Das Thierreich eingetheilt nach dem Bau der Thiere als Grundlage ihrer Naturgeschichte und der vergleichenden Anatomie. Stuttgart J. S. Cotta 1821 - 1825: J. S. Cotta: 235-236, DOI: 10.5281/zenodo.22017038
03FFFB44FF96C765FEADF6C8FCD3FB4C.taxon	distribution	In Brasilien.	de	Cuvier, Georges, Schinz, H. R. (1821): 14. Wiedische Katze. Feliz Wiedii. In: Das Thierreich eingetheilt nach dem Bau der Thiere als Grundlage ihrer Naturgeschichte und der vergleichenden Anatomie. Stuttgart J. S. Cotta 1821 - 1825: J. S. Cotta: 235-236, DOI: 10.5281/zenodo.22017038
