Cosmoconus Forster, 1869

Artmann-Graf, Georg, 2014, Tryphonini (Hymenoptera, Ichneumonidae) in der Region Olten G A - G, Entomo Helvetica 7, pp. 23-28 : 25

publication ID

https://doi.org/ 10.5169/seals-985956

DOI

https://doi.org/10.5281/zenodo.8084266

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/03DE505F-FFF3-D672-FF0C-FF344B01FA2B

treatment provided by

Carolina

scientific name

Cosmoconus Forster, 1869
status

 

Bemerkungen zu einigen Taxa: Cosmoconus Forster, 1869 View in CoL View at ENA .

Wie bei vielen an- dern Schlupfwespen fan- ge ich mit dem Kescher immer deutlich mehr Männchen als Weibchen, denn während Letztere auf der Suche nach einer Wirtsraupe oft meiner Aufmerksamkeit entge- hen, fallen die Männchen durch ihre Patrouillen bei der Suche nach Weibchen stärker auf. Leider sind aber die meisten Männ- chen dieser Gattung sehr schwierig zu bestimmen. Nach Kasparyan (1989) gelten C. meridionator Aubert, 1963 , C. cerato- phorus (Thomson, 1888) und C. elongator (Fabri- cius, 1775) in Zentral- europa als weitverbreite- te und häufige Arten, während C. nigriventris Kasparyan, 1971 eben- falls verbreitet, aber nur spärlich zu finden sei. Im Jahre 2001 bestimmte mir der Ichneumonidenkenner Ru- dolf Bauer (†) fünf Wespen aus dieser Gattung. Bei einem Weibchen handelte es sich um C. meridionator , bei zwei Weibchen und zwei Männchen um C. nigriventris . Nach dem Muster dieser beiden Männchen und der Beschreibung bei Kasparyan (1989) bestimmte ich in der Folge etliche weitere auf C. nigriventris , wogegen ich von den drei oben genannten, als häufig geltenden Arten, deutlich weniger fand, selbst von C. meridionator ( Abb. 3 View Abb ), bei der die Männchen sicher abtrennbar sind. Das Verhältnis der Häufigkeiten der vier Arten steht somit im Widerspruch zu den Angaben bei Kasparyan (1989).

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