Artemisia lanata Willd.

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 3. Plumbaginaceae bis Compositae (2 nd edition): Unterfamilie _ tubuliflorae, Birkhaeuser Verlag : 587

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292249

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/044C995C-E844-C875-50F3-DB0B902B5E16

treatment provided by

Donat

scientific name

Artemisia lanata Willd.
status

 

Artemisia lanata Willd.

( A. pedemontana Balb. )

Wollige Edelraute

Stengel aufrecht, 10-30 cm hoch. Grundblätter wie bei A. glacialis (Nr. 14a). Stengelblätter kleiner, oft fiederteilig, auch die obersten geteilt. Köpfe 15-50, im Durchmesser 4 - 7 mm, 20-30 blütig, nickend, meist allseitswendig, oft zu 2 - 5 knäuelig gehäuft, entlang des Stengels angeordnet (bereits unterhalb der Mitte). Innere Hüllblätter mit meist hellem Rand. Boden des Blütenkopfes dicht und lang behaart (Haare 1,5 - 2,5 mm lang). Kronen oben dicht behaart. Früchte kahl. - Blüte: Sommer.

Zytologische Angaben. 2n = 16 und 18: Material aus botanischen Gärten (Kawatani und Ohno 1964).

Standort. Subalpin und alpin (?). Felsen, Felsschutt auf kalkreichem Gestein.

Verbreitung. Mittel- und südeuropäische Gebirgspflanze: Südostspanische Gebirge, Südwestalpen (Val Marca bei Cuneo, Aostatal), Nordapennin, Balkangebirge (Bulgarien, Dobrudscha), Krim; Kaukasus, Taunus. - Im Gebiet: Aostatal (Valsavaranche: nach einem Beleg von Wolf im Herbar ETH, unsichere Angaben von Cogne); die Angaben aus Savoyen (Saint Sorlin, Col de l’Iseran) beziehen sich auf A. petrosa (Nr. 14e).