Helianthus L.

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 3. Plumbaginaceae bis Compositae (2 nd edition): Unterfamilie _ tubuliflorae, Birkhaeuser Verlag : 519

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292249

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/04D89B7D-E874-3C9F-F932-73B265190E96

treatment provided by

Donat

scientific name

Helianthus L.
status

 

Helianthus L.

Sonnenblume

1 jährige oder ausdauernde Kräuter oder Sträucher. Stengel aufrecht, markhaltig, mit wenigstens zuunterst gegenständigen, oben oft wechselständigen Blättern. Hülle fast flach. Boden des Blütenkopfes flach bis wenig gewölbt, mit Spreublättern bedeckt, die die Früchte umschließen. Randständige Blüten zungenförmig, ohne Geschlecht, gelb bis braun; innere Blüten röhrenförmig, ⚥, gelb oder purpurn bis braun. Staubbeutel unten meist abgerundet. Früchte abgeflacht, im Querschnitt oval bis 4kantig. Pappus aus 2 - 4 leicht abfallenden Borsten oder Schuppen bestehend.

Die Gattung Helianthus umfaßt etwa 70 Arten und hat ihre Hauptverbreitung in Nordamerika. Die Arten bastardieren häufig miteinander und sind teilweise sehr schwierig auseinanderzuhalten. Von den vielen in Europa kultivierten und teilweise verwilderten Arten (und Bastarden) können nur die häufigsten angeführt werden. Eine Übersicht der in Europa verwilderten Arten stammt von Thellung (1913). Chromosomengrundzahl: n = 17.