Santolina Chamaecyparissus L.

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 3. Plumbaginaceae bis Compositae (2 nd edition): Unterfamilie _ tubuliflorae, Birkhaeuser Verlag : 552

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292249

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/1552FA0A-A8BC-06A3-14EF-F4837AED797A

treatment provided by

Donat

scientific name

Santolina Chamaecyparissus L.
status

 

Santolina Chamaecyparissus L.

Zypressen-Heiligenkraut

20-60 cm hoch; stark würzig riechend. Stengel zerstreut kurz und graufilzig behaart, aufrecht, unten verholzt und verzweigt. Blätter locker und kurz graufilzig behaart, schmal lanzettlich, 1 - 4 cm lang und 0,2 - 0,4 cm breit, jederseits bis über die Mitte der Blatthälfte fiederteilig, mit ovalen Abschnitten, kurz gestielt oder mit verschmälertem Grunde sitzend. Köpfe im Durchmesser ca. 1 cm, einzeln am Ende des Stengels. Hüllblätter lanzettlich, auf dem Rücken gekielt, mit weißem, durchscheinendem, trockenhäutigem Rand, zerstreut graufilzig behaart. Spreublätter lanzettlich, gegen die Spitze hin behaart, gekielt, stumpf. Blüten gelb; Kronen kahl. Früchte ca. 1 mm lang, kahl. - Blüte: Sommer.

Zytologische Angaben. Keine Untersuchungen.

Standort. Kollin. Steinige Böden in warmen Lagen. Weinberge, Mauern.

Verbreitung. Westmediterrane Pflanze: Südwesteuropa (ost- und nordwärts bis Dalmatien, Südwestalpen, Pyrenäen); Nordwestafrika. - Im Gebiet gelegentlich in Gärten angepflanzt und selten verwildert (z. B. südliches Tessin, Aostatal).