Senecio Jacobaea L.

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 3. Plumbaginaceae bis Compositae (2 nd edition): Unterfamilie _ tubuliflorae, Birkhaeuser Verlag : 505

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292249

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/17DFCB52-4C1B-4346-71DF-A99A7B270ACD

treatment provided by

Donat

scientific name

Senecio Jacobaea L.
status

 

Senecio Jacobaea L.

Jakobs-Kreuzkraut

2- oder mehrjährig, ohne Ausläufer; 30-100 cm hoch. Blätter kahl oder zerstreut spinnwebig behaart, höchstens entlang den Nerven mit einzelnen, mehrzelligen Haaren, ungleich geteilt, die obern bis nahe an den Mittelnerv fiederteilig, mit rechtwinklig abstehenden oder nach vorn gerichteten, schmal lanzettlichen, gezähnten Abschnitten, die untern zur Blütezeit meist verdorrt, mit großem, ovalem, gezähntem Endabschnitt oder ungeteilt und nur gezähnt; Zähne stumpf oder kurz zugespitzt; die den Stengel teilweise umfassenden Zipfel der obern Stengelblätter mehrteilig. Blütenköpfe im Durchmesser 1,5-2 cm. Zungenförmige Blüten ca. 12 mm lang und 2 mm breit. Früchte 2 mm lang, die äußern kahl, die innern behaart (Haare 0,1 - 0,2 mm lang). Pappus ca. 4 mm lang. - Blüte: Sommer (etwa 1 Monat früher als S. erucifolius).

Zytologische Angaben. 2n = 40: Material aus botanischen Gärten (Afzelius 1924), von vielen Stellen aus Mittelund Nordeuropa ( Böcher und Larsen 1955; an Pflanzen von einer Stelle aus Irland wurden auch 2n = 32 gezählt), aus Nordamerika (Mulligan 1959, Ornduff et al. 1963), aus Holland (Gadella und Kliphuis 1961 1968), aus Norwegen (Laane 1969).

Standort. Kollin und montan, selten subalpin. Nährstoffreiche, tiefgründige Böden in wärmeren Lagen. Wiesen und Weiden, Gebüsche, Waldränder, Straßenränder.

Verbreitung. Eurasiatische Pflanze: Europa ( nordwärts bis Irland, Schottland, Südskandinavien, im Süden nur in den Gebirgen); Kleinasien, Kaukasus, Westsibirien; in Nordamerika eingeschleppt. - Im Gebiet: Nördlich der Alpen ziemlich häufig; im Alpeninnern und auf der Alpensüdseite selten (in Graubünden nicht vorhanden).

Bemerkungen. Eingehende morphologische und ökologische Beschreibung von Harper und Wood (1957).