Cirsium acaule (L.) Scop.

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 3. Plumbaginaceae bis Compositae (2 nd edition): Unterfamilie _ tubuliflorae, Birkhaeuser Verlag : 417

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292249

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/477BA9C7-1079-CD39-E953-5F35C981BC89

treatment provided by

Donat

scientific name

Cirsium acaule (L.) Scop.
status

 

Cirsium acaule (L.) Scop.

Stengellose Kratzdistel

Ausdauernd, mit Rhizom. Stengel nicht vorhanden oder nur wenige Zentimeter hoch (selten bis 30 cm hoch), einfach, mit mehrzelligen Haaren, ohne Stacheln und ohne herablaufende Blattränder. Blätter rosettig gehäuft, steif, grün, beiderseits besonders auf den Nerven mit mehrzelligen Haaren, fiederteilig, mit im Umriß breit ovalen, 3-4teiligen, stachelig gezähnten Abschnitten. Blütenkopf meist in der grundständigen Rosette fast ungestielt. Hülle der blühenden Köpfe 2 - 3 cm lang, rotbraun. Hüllblätter mit undeutlicher Harzdrüse, die äußern mit kurzem, anliegendem, kaum stechendem Stachel. Kronen 2,5-3,5 cm lang, purpurn. Früchte 3-4 mm lang, gelbbraun, ohne Flecken. Pappus 2 - 3 cm lang. - Blüte: Sommer und Frühherbst.

Zytologische Angaben. 2n = 34: Material aus Norddeutschland (Wulff 1937b), aus Polen (Skalinska et al. 1959), aus botanischem Garten (es wurden 6 B-Chromosomen gezählt) (Moore und Frankton 1962), aus botanischem Garten (Chouksanova et al. 1968).

Standort. Montan und subalpin, seltener kollin oder alpin. Trockene oder wechselfeuchte, meist kalkhaltige, humose, lehmige Böden in wärmeren Lagen. Magerwiesen. Weiden.

Verbreitung. Mitteleuropäische Pflanze: West- und südwärts bis Südengland, Pyrenäen (isoliert in Gebirgen Ostspaniens), Mittelapennin, Istrien; nord- und ostwärts bis Südschweden, Estland, Polen, Slowakei, Ostalpen, isoliert in Rumänien. Verbreitungskarten von Pigott (1968) und Schönfelder (1970-1971). - Im Gebiet: Nord- und Zentralalpen, Alpenvorland, Jura ziemlich häufig; sonst selten.

Kingdom

Plantae

Phylum

Tracheophyta

Class

Magnoliopsida

Order

Asterales

Family

Asteraceae

Genus

Cirsium