Arctium minus (Hill) Bernh.

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 3. Plumbaginaceae bis Compositae (2 nd edition): Unterfamilie _ tubuliflorae, Birkhaeuser Verlag : 411

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292249

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/4EF5BD87-3C20-69DA-A6C7-361B98724140

treatment provided by

Donat

scientific name

Arctium minus (Hill) Bernh.
status

 

Arctium minus (Hill) Bernh.

( Lappa minor Hill )

Kleine Klette

60-120 cm hoch. Äste aufrecht bis ausgebreitet, kaum überhängend. Blattstiel fast immer rinnig und hohl. Blühende Köpfe 1,5 - 2,5 cm dick, kurz gestielt (Stiel meist kürzer als der Kopf), in einer Traube oder Rispe (nicht doldenartig). Hülle zerstreut spinnwebig behaart, zur Fruchtzeit fast geschlossen; Hüllblätter an der Basis des zurückgebogenen Teiles höchstens 0,5 mm breit, die innern mit roter Spitze, allmählich in einen gekrümmten oder geraden Stachel verschmälert, kürzer als die Blüten. Kronen ohne Drüsen, purpurn. Früchte 5 - 6 mm lang. - Blüte: Später Sommer und früher Herbst.

Zytologische Angaben. 2n = 32: Material aus Norddeutschland (Wulff 1937b). 2n = 36: Material unbekannter Herkunft (Tarnavschi aus Tischler 1950), aus Kanada (Mulligan 1961, Taylor und Mulligan 1968), aus der Slowakei (Index Slov. 1967).

Standort. Kollin und montan, seltener subalpin. Mäßig feuchte, nährstoffreiche (vor allem Stickstoffreiche), oft kalkarme, lehmige Böden in wärmeren Lagen. Schuttplätze, Wegränder, Gebüsche. Arction Tx. 1937.

Verbreitung. Europäische Pflanze: Nordwärts bis Mittelskandinavien; ostwärts bis Molotow und Kaukasus; südwärts bis Kleinasien (Bithynien) und Marokko; in Amerika eingeschleppt. - Im Gebiet verbreitet und ziemlich häufig (besonders Zentral- und Südalpen und im Norden des Gebiets).

Kingdom

Plantae

Phylum

Tracheophyta

Class

Magnoliopsida

Order

Asterales

Family

Asteraceae

Genus

Arctium