Suctobelba sarekensis, Forsslund, K. - H., 1941

Forsslund, K. - H., 1941, Schwedische Arten der Gattung Suctobelba Paoli (Acari, Oribatei)., Zoologiska Bidrag, Uppsala 20, pp. 381-396: 392-393

publication ID

ORI10037

persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/5290E959-BC91-AAB3-B33D-EA8F939D63C2

treatment provided by

Thomas

scientific name

Suctobelba sarekensis
status

nov. nom.

8. Suctobelba sarekensis  nov. nom.

(Fig. 8.)

Meiner Ansicht nach ist die von Trägardh (1910, S. 512) ausführ- beschriebene Suctobelba-Art vom Sarekgebirge in Lappland eine von S. cornigera  (Berl.) Paoli verschiedene Art.

Die Individuen, die ich zu dieser Art ziehe, stimmen nicht immer miteinander überein; da aber zahlreiche Übergänge zwischen den verschiedenen Formen existieren, müssen die Verschiedenheiten als individuelle Variationen betrachtet werden. Die Rostralzähne sind relativ klein, spitz, 2-3 an der Zahl, variieren etwas in der Länge und sind gewöhnlich von oben zu sehen, werden aber bisweilen vom Seitenrand des Rostrums verdeckt. Mittelpartie des Propod. mit 1-4 Knötchen, bisweilen 10-11. Lam.-Knospe geschlossen, hinten offen oder in 2 laterale Hälften geteilt; Lam. proximal +- reduziert. Interpseud. vom selben Typ wie bei S. acutidens  aber grösser, das Pseudost. erreichend, aber Form und Grösse etwas variierend. Keule des Pseudost.-Organs kürzer und dicker als bei S. cornigera  , im allgemeinen mit schmal und kurz ausgezogener Spitze; Behaarung bisweilen unbedeutend. Zähne des Hyst. gewöhnlich kräftig, etwa gleich gross, durch eine abgerundete Einbuchtung getrennt, die medialen mit 1 Fortsatz hinten an der inneren Ecke; mitunter ist der mediale kleiner, bisweilen 2-geteilt (was gelegentlich auch bei anderen Arten vorkommt); bei einem Exempl. ist der laterale nach aussen verschoben und sitzt ausserhalb der Hinterlobe des Pseudost. (Fig. 8 d var. 3).

Länge 204-231 µ (Mittelwert 218 µ, 14 Ex.; nach Trägardh 200 µ), Breite 112-144 µ (Mittelwert 120 µ, 14 Ex.; nach Trägardh 100 µ). Hyst.: Propod. = 1: 0,58 (im Durchschn.).

Fundort: Kulbäcksliden und Svartberget, in allen untersuchten Waldtypen und Bodenschichten gemein.