Chrysanthemum minimum Vill.

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 3. Plumbaginaceae bis Compositae (2 nd edition): Unterfamilie _ tubuliflorae, Birkhaeuser Verlag : 570

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292249

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/552C986B-EF85-7FC7-417F-5BB26F4AAB52

treatment provided by

Donat

scientific name

Chrysanthemum minimum Vill.
status

 

Chrysanthemum minimum Vill.

( Ch. alpinum var. minimum Koch und var. cuneifolium Vierhapper )

Zwerg-Margerite

Blatt oft so breit wie lang, fast radiär geteilt, mit Zipfeln, die meist 1 - 4mal so lang wie breit sind und um weniger als ihre Breite voneinander entfernt sind, mit ungeteiltem Mittelteil, der unten meist 2 - 5 mm breit ist und nach oben schmäler wird. Dunkelbrauner Hüllblattrand mindestens so breit wie der helle Mittelteil. Früchte ca. 4 mm lang. - Blüte: Sommer.

Zytologische Angaben. 2n = 36: Material aus botanischen Gärten (Chiarugi 1927a), aus dem Tirol (Shimotomai 1938a), von vielen Stellen aus den Alpen (Contandriopoulos und Favarger 1959, Titz 1965, Polatschek 1966a). Favarger und Küpfer (1968) haben an Pflanzen aus den Ostpyrenäen ebenfalls 2n = 36 gezählt. - Aus der Tatra sind ähnliche, aber diploide Sippen bekannt (Skalinska et al. 1959).

Standort. Alpin, selten subalpin. Wie Ch. alpinum (Nr. 7a), aber gelegentlich auch auf kalkhaltigem Gestein.

Verbreitung. Nicht genau bekannt. - Im Gebiet: In den östlichen Zentral- und Südalpen verbreitet und ziemlich häufig, in den westlichen Alpen und in den Nordalpen zerstreut, ziemlich selten.

Bemerkungen. Pflanzen mit behaarten Blättern (vor allem in den Westalpen) werden oft den kahlblättrigen gegenübergestellt; außer diesem Merkmal sind aber keine weitern Unterschiede zwischen den Pflanzen bekannt.