Rhophitoides canus

Ebmer, Andreas W., Ockermüller, Esther & Schwarz, Martin, 2018, Neufunde und bemerkenswerte Wiederfunde an Bienen in Oberösterreich (Hymenoptera: Apoidea), Linzer biologische Beiträge 50 (1), pp. 353-371: 359-360

publication ID

http://doi.org/10.5281/zenodo.3985727

DOI

http://doi.org/10.5281/zenodo.4332875

persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/59118795-CE19-FFFD-47BB-1B93FEC367EC

treatment provided by

Valdenar

scientific name

Rhophitoides canus
status

 

Rhophitoides canus   (EVERSMANN, 1852) – Zweitfund eines Weibchens

N a c h w e i s e: Schleissheim E Wels, N48°10’ E14°05’, 11.7.1994, 1♂, leg. J. Gusenleitner, det. A.W. Ebmer (coll. OÖLM) GoogleMaps   ; Linz-Donauau beim Mitterwasser, Damm, N48°15‘ E14°23‘, 14.6.1999, 1♂, leg. Mart. Schwarz, det. Max. Schwarz (coll. MS) GoogleMaps   ; Kappern SE Marchtrenk, N48°11’ E14°08’, 24.6.1999, 2♂♂, leg. J. Gusenleitner, det. A.W. Ebmer (coll. OÖLM) GoogleMaps   ; Bergern NW Weisskirchen, N48°10’ E14°05’, 300 m, 14.7.2006, 5♂♂, leg. J. Gusenleitner, det. A.W. Ebmer (coll. OÖLM) GoogleMaps   ; Machlanddamm , Labing, N48°11‘26‘‘ N14°43‘24‘‘, 4.7.2014, 1♀   ; Machlanddamm , Saxendorf, N48°11‘57‘‘ E14°11‘57‘‘, 10.7.2016, 1♂, leg. & det. E. Ockermüller (coll. EO) GoogleMaps   .

Rhophitoides canus   ist eine eurasische Steppenart, die in Europa nördlich bis in die Provinz Moskau und von Frankreich bis China (Xinjiang) und Nordkorea verbreitet ist. In Osterreich ist sie aus allen Bundeslandern, mit Ausnahme von Salzburg und Vorarlberg, bekannt ( GUSENLEITNER et al. 2012), jedoch ist sie hauptsachlich im Pannonikum zu finden. Der Erstfund eines Weibchens in Oberosterreich wurde erst im Jahr 2009 am Welser Flugplatz erbracht ( SCHWARZ et al. 2011; Flugplatz Wels, N48°10‘ E14°02‘, 13.7.2009, 1♀, leg. Mart. Schwarz, det. A.W. Ebmer, coll MS). Die stark warmeliebende Art ist auf Fabaceae   spezialisiert und nutzt vorwiegend die Luzerne ( Medicago sativa   ) und den Sichelklee ( Medicago falcata   ) als Pollenquelle. Als Nistplatz bevorzugt die Graubiene vegetationsarme Sand- und Lossflachen ( WESTRICH 1989).

In Oberösterreich wurden erstmals Männchen dieser Art im Jahr 1990 in Bergern NW Weisskirchen festgestellt (siehe EBMER 1997: 50). Des Weiteren befinden sich in der Sammlung des Biologiezentrums Linz noch oben genannte Funde. Am Machlanddamm konnte Anfang Juli 2014 der Zweitfund eines Weibchens fur Oberosterreich erbracht werden.

MS

Herbarium Messanaensis, Università di Messina